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Frankfurt Hauptbahnhof

40-Jähriger Eritreer schubst mehrere Personen vor einfahrenden ICE - Kind tot

Montag, 29 Juli 2019 19:53

Frankfurt am Main - Schreckliche Szenen ereigneten sich am Montagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof. Am Gleis 7 stoß um 10 Uhr morgens ein 40 Jahre alter Eritreer eine junge Mutter mit ihrem achtjährigen Sohn auf die Gleise, als gerade ein ICE dort einfuhr. Anschließend versuchte der Afrikaner eine weitere Person auf die Gleise zu stoßen, die sich jedoch erfolgreich wehren konnte.

Während die Mutter sich instinktiv noch zur Seite rollen und dem ICE entgehen konnte, wurde der Grundschüler vor den Augen seiner Mutter überfahren. Diese brach zusammen, erlitt einen Schock. Zum Zeitpunkt des Mordanschlags standen zahlreiche Personen an den Gleisen, darunter auch Kinder, von denen viele ärztlich behandelt werden mussten. Passanten verfolgten den flüchtigen Eritreer, sodass dieser zeitnah von der Polizei festgenommen werden konnte. Nach aktuellem Ermittlungsstand kannte der Mann keine der drei Personen, die er töten wollte.

Erst am 20. Juli wurde im Bahnhof von Voerde (Nordrhein-Westfalen) eine Frau (34) vor einen Regionalzug gestoßen und getötet. Der kosovarisch-albanische Serbe Jackson B. (28) sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Auch er handelte aus reiner Mordlust, kannte sein Opfer vorher nicht.

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