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Mit Staatsförderung gegen unliebsame Meinungen

Anetta Kahane (Antonio Amadeu Stiftung) und Gerald Hensel (Scholz & Friends) versuchten Henryk M. Broder und Roland Tichy mit Boykottaufruf klein zu kriegen

Donnerstag, 15 Dezember 2016 19:24
Henryk M. Broder und Roland Tichy trifft nun der "Naziverdacht" durch die Amadeu Antonio Stiftung Henryk M. Broder und Roland Tichy trifft nun der "Naziverdacht" durch die Amadeu Antonio Stiftung Quelle: Henryk M. Broder und Roland Tichy

München - Auf seinem Blog „Achse des Guten“ (http://www.achgut.com) beklagt der intellektuelle Henryk M. Broder das Sterben der „demokratischen Kultur Stück um Stück.“ Gerald Hensel, Mitarbeiter des Werbekonzerns Scholz & Friends, und Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, sollen mit ihrer Kampagne #KeinGeldfuerRechts“ zu einem Anzeigenboykott aufgerufen haben. Der Werbekonzern Scholz & Friends Scholz ist nicht irgendein Werbekonzern, sondern betreut u.a. auch Kunden wie das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium für Verkehr. Der Boykottaufruf und die Listung der Blogs von Broder „Achse des Guten“ und von „TICHYS EINBLICK“ des liberalen Roland Tichy auf der Seite der Anetta Kahane, Unterabteilung „Beliebte rechtspopulistische Blogs „netz-gegen-nazis. de“, hatte offensichtlich seine Wirkung.

Ziel dieser „Anschwärzung“ mit #KeinGeldfuerRechts“ und Listung unter „netz-gegen-nazis. de“, sollte letztendlich sein, Andersdenkende von denen Gerald Hensel und Anetta Kahane glauben sie seien „rechts“, wirtschaftlich zu ruinieren. 

Dieser Boykott hat hohe Wellen geschlagen. 

Auf seiner Internetseite versucht Stefan Wegner, Partner von Scholz & Friends und Geschäftsführer bei Scholz & Friends Berlin, die Wogen zu glätten. „Scholz & Friends hat sich die Initiative #keingeldfürrechts nicht ausgedacht und sie auch nicht unterstützt. Sie ist eine Idee von Gerald Hensel, der bei uns seit vielen Jahren einen tollen Job macht.“ so Wegner. 

Gerald Hensel ist auf der Internetseite nicht mehr vorzufinden. 

Es ist heute ein Leichtes einen mit dem Totschlagargument, er sei ein „Nazi“, wirtschaftlich zu ruinieren. In einem derartigen Staat, wo Leute wie Gerald Hensel oder die ehemalige Stasimitarbeiterin Anetta Kahane die Oberhand gewinnen, zählt die Meinungsfreiheit nicht mehr viel. „ Denk ich an Deutschland in der Nacht... .

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Dezember 2016 20:10
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