saar-depesche.de

Freigegeben in Politik

Bundesverdienstkreuz für syrische Attentäter oder Polizeihelfer?

Naive Bundespolitiker reden sich die islamistische Terrorgefahr schön

Donnerstag, 13 Oktober 2016 19:52

Berlin - "Die jungen Männer haben das Bundesverdienstkreuz verdient", sagte der SPD-Verteidigungsexperte Johannes Kahrs der "Bild"-Zeitung. "Was sie getan haben, zeugt von tiefem Respekt gegenüber ihren deutschen Gastgebern. Mehr Ankommen, mehr Integration ist kaum vorstellbar. Das ist vorbildlich.”

U.a. auch der CDU-Außenpolitiker Jürgen Klimke unterstützt diese Forderung und will sich persönlich dafür einsetzen, dass diese drei Syrer das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Heute wird berichtet, dass sich der mutmaßliche IS-Terrorist Dschaber al-Bakr in der JVA Leipzig sich bedauerlicherweise erhängt hat. Dschaber al-Bakr soll vor seinem Tod die drei Syrer, die ihn überwältigt haben, als Mitwisser schwer belastet haben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte angeblich Hinweise, dass der anerkannte Flüchtling einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen vorbereiten würde. Entsprechender Sprengstoff wurde dann auch in einer Chemnitzer Wohnung gefunden. Allerdings konnte Dschaber al-Bakr, wenn dieser dieselbe geflüchtete Person aus der Chemnitzer Wohnung ist, die den Sprengstoff auch hergestellt hat, in einer Leipziger Wohnung bei diesen drei Syrern untertauchen. Die Frage stellt sich berechtigterweise, woher kannte Dschaber al-Bakr die drei Syrer. Jemand, der mit seinem Leben abgeschlossen hat, spricht meist die Wahrheit. Denn er hat ja nichts mehr zu verlieren. So lässt der Suizid des Dschaber al-Bakr viele Fragen offen. Was aber dieser Fall aufzeigt, wie Politiker Ereignisse sogar mit dem Bundesverdienstkreuz manipulativ ausschlachten und wie wertlos und naiv einige Politiker Politik betreiben.   

"Denk' ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,“…

Artikel bewerten
(1 Stimme)