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Vormalige Grüne bettelte öffentlich um Geld

WerteUnion will Jutta Ditfurth in die Feldarbeit schicken

Montag, 30 März 2020 15:22
WerteUnion will Jutta Ditfurth in die Feldarbeit schicken Quelle: ARD, Hart aber fair

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx) hat sich vor einer Woche an ihre Unterstützer auf Twitter gewandt: „Ich schaff’s nicht ohne Eure Hilfe. Erst wochenlang grippekrank, jetzt 3. Tag Covid19. Durch Corona alle 15 Jobs bis Juni verloren (Vorträge, Lesungen). Was soll ich noch sagen?“ Es ist ein verzweifelter Hilfeschrei unter vielen: Freiberufler und Gewerbetreibende leiden ganz besonders unter Corona, denn die Kosten bleiben gleich, aber die Einnahmen fallen weg. Angestellte Arbeitnehmer haben momentan noch gut lachen, da zumindest die Gehälter weitergezahlt werden.

Retourkutsche für Ditfurths AfD-Nies-Fantasien

Einige Spenden sollen bei dem in den organisierten Linksextremismus abgerutschten Gründungsmitglied der Grünen eingegangen sein. Mehrere hundert davon waren aber wohl kaum milde Gaben: Rechte haben Ditfurth massenhaft 1-Cent-Beträge in der Hoffnung überwiesen, dass die Paypal-Gebühren höher wären und Ditfurth so de facto ein Minus entstünde.

Die Kampagne hat jedoch auch eine Vorgeschichte: Vor einem Monat witzelte Jutta Ditfurth nämlich noch auf Twitter, sie sei krank und werde sich in den Römer schleppen, um dort niesend durch die Reihen der AfD zu gehen. Diese geschmacklose Äußerung stieß bei vielen übel auf, sodass nun eine Retourkutsche erfolgte.

WerteUnion schlägt Nordkorea oder Feldarbeit vor

Auch die WerteUnion Sachsen-Anhalt hat einen Vorschlag für Jutta Ditfurth, die zeitlebens vor allem durch politischen Aktivismus und politbezogene Arbeit aufgefallen ist. In einem Beitrag heißt es hämisch: „Vielleicht hilft ihr ja Nordkorea. Die Linke sollte die Erfahrung machen, dass man für Geld arbeiten muss. Es werden gerade Erntehelfer gesucht.“ Mit 68 Jahren wird das der Abtreibungsaktivistin und Grünlinken aber wohl kaum zuzumuten sein. Dennoch ist der Vorschlag an politische Gegner, doch hemdsärmelige Erntearbeit zu betreiben, aktuell schwer in Mode. Die eine Seite macht aus „Fridays For Future“ dann „Fridays for Feldarbeit“, während die andere politische Feldpostnummer unkt, jetzt wo die Grenzen geschlossen seien und keine Ausländer kämen, müsste doch die AfD auf den Feldern aushelfen.

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