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Donnerstag, 14 Mai 2020 18:35

DG-Gruppe AG: Josef Bader vertraut auf Roderich Münker

Wemding – Die Politik bemüht sich seit einiger Zeit, die betriebliche Altersversorgung (bAV) als wesentliches Präventionsinstrument gegen Altersarmut aufzuwerten. So verabschiedete der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Einführung eines Freibetrages in der gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der betrieblichen Altersvorsorge“ (Betriebsrentenfreibetragsgesetz), dank dem Betriebsrentner seit dem 1. Januar 2020 geringere Sozialabgaben zahlen müssen. Durch eine neue Freibetragsregelung bekommen Bezieher einer Betriebsrente jetzt bis zu 25 Euro mehr im Monat ausgezahlt. Bis Ende des letzten Jahres mussten sie auf die ganze Rente volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von rund 19 Prozent zahlen, und es waren nur Betriebsrenten unter einer Freigrenze von 155,75 Euro im Monat zahlungsbefreit. Die bisherige Doppelverbeitragung von Betriebsrenten gehörte jahrelang zu den Ärgernissen der betrieblichen Altersversorgung. Nach der Gesetzesänderung wurde die Freigrenze, die für sämtliche Versorgungsbezüge gilt, um einen Freibetrag in gleicher Höhe für die Renten der bAV – also Unterstützungskasse, Direktzusage, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds – ergänzt. Das mit Jahresbeginn in Kraft getretene GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz entlastet die meisten Betriebsrentner bei den Krankenkassenbeiträgen. Für alle Betriebsrenten gilt nun ein Freibetrag von 159,25 Euro. Erst auf höhere Betriebsrenten müssen Beiträge gezahlt werden. Bei einem durchschnittlichen Krankenversicherungsbeitrag von 15,5 Prozent zahlen Betriebsrentner maximal 25 Euro im Monat weniger. Pflichtversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung sparen so seit dem 1. Januar 2020 bis zu 300 Euro pro Jahr.

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