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Samstag, 18 Juli 2020 23:45

Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller wirbt für den institutionellen Club-Deal Chicago

München – Durch die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre, die traditionelle Anlageformate sprichwörtlich entwertet, hat sich das Investitionsverhalten von Family Offices, vermögenden Privatpersonen und institutionellen Investoren nachhaltig verändert. Um überhaupt noch Renditen zu erzielen, richten sie ihre Blicke immer stärker auf Sachwerte-Investments wie Immobilien. Auch deshalb nimmt die Zahl der sogenannten Club-Deals zu, bei denen institutionelle Investoren partnerschaftlich ein bestimmtes Projekt realisieren. Club-Deal-Strukturen erlauben eine Verteilung des Risikos auf mehrere Investoren, die gleichzeitig relativ große Möglichkeiten der Einflussnahme haben. Bei einem Club-Deal kooperieren mehrere Investoren, die zusammen ein zeitlich befristetes Projekt umsetzen und dabei auf externe „Arrangeure“ verzichten. Die Parteien vereinbaren alle investitionsrelevanten Details und treffen die wichtigen Entscheidungen gemeinsam. Bei einem Club-Deal handelt es sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Beteiligten aktiv mitwirken. Damit unterscheiden sich Club-Deals ganz wesentlich von Immobilienfondsprodukten, die von einem Fondsmanager verwaltet werden und bei denen die Anleger nur eine passive Rolle spielen.

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Samstag, 18 Juli 2020 23:40

Exporo AG: Björn Maronde nennt 331 Immobilienprojekte mit vermitteltem Kapital von 621 Mio. Euro

Hamburg – Die Nachricht schlug in der Welt der digitalen Immobilieninvestoren fast wie eine Bombe ein. Die Hamburger Exporo AG, deutscher Marktführer im Immobilien-Crowdinvesting, teilte am 3. Juni mit, dass sich Privatanleger fortan mit nur einem Euro an einer Immobilie beteiligen können. Dieser Innovationsschub verdankt sich der Blockchain-Technologie. Hierbei fungiert ein „Token“ als digitales Wertpapier, das durch sehr geringe Transaktionskosten und eine hohe Effizienz schon eine Beteiligung ab einem Euro gestattet. Bei dem Anlagemodell „Exporo Bestand“ war erst ein Einstieg ab 1.000 Euro möglich, um eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen. Standort der „Ein-Euro-Immobilie“ ist das Urlauberparadies Binz auf Rügen. Mit der Integration der Blockchain-Lösung in das eigene Investmentmodell hat die Exporo AG einmal mehr ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das FinTech war 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Tim Bütecke und Julian Oertzen gegründet worden, damit sich Kleinanleger über die hauseigene Online-Plattform schon mit kleinen Beträgen an renditestarken Immobilienprojekten beteiligen können. Die Idee dahinter war, den deutschen Immobilienmarkt zu demokratisieren und jedem den Aufbau eines eigenen Immobilienportfolios zu ermöglichen. Das war in dieser Assetklasse bis dato reichen Privatanlegern und institutionellen Investoren vorbehalten.

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