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München - Am Wochenende hielten Bündnis90/DieGrünen in Berlin einen „Gerechtigkeitskongress“ ab. Neben Vorträgen und Diskussionen fanden auch Workshops statt über Themen, wie „Generationengerechtigkeit, Gerechte Steuerpolitik, Bildungsgerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit.“ Gerade weil die AfD eine kinder- und elternfreundliche Familienpolitik und eine stärkere Förderung von Familien mit Kindern fordert, wollen sich die Grünen um mehr Gleichberechtigung von Frauen einsetzen und das Ehegattensplitting abschaffen. „Weg von einer Subventionierung des Trauscheins…..Bei der Abschaffung des Ehegattensplittings ernst machen – das ist das richtige Signal gegen Rollback und AfD,“ so heißt es auf „GRÜN IST LILA. Das grün-feministische Blog,.“

Mainz - Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gilt als überaltert in seiner Zuschauerstruktur. Beim privaten Wettbewerber RTL witzelt man gerne über das "Senioren-TV" aus Mainz. Reichtweite hat das Zweite nur noch in der Altersgruppe über 60 Jahre. Doch Reputation verliert das bis in die 1990er Jahre hoch angesehene ZDF vor allem in einer selektiven Berichterstattung und eigenwilligen Art der Satire über Parteien und politische Meinungen, die den Machern des ZDF ganz offenbar nicht lieb sind.

München/Frankfurt am Main - Die Wohlfahrtsverbände sprechen von einem „politischen Totalversagen“, wenn es um bezahlbaren Wohnraum in den Großstädten geht. In München, Frankfurt am Main und in anderen Großstädten Deutschlands gibt es schon lange einen Verdrängungswettbewerb, wo es um billigen Wohnraum geht. Flüchtlinge würden gerade in den Großstädten „zu noch mehr Verdrängungswettbewerb führen", so Ulrich Schneider, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Ulrich Schneider (Jahrgang 1958) hatte seine politische Vorliebe zuletzt für die Partei Die Linke geoutet. Damit dürften dem Erziehungswissenschaftler und Funktionär kaum der AfD nahe Beweggründe unterstellt werden.

Berlin - Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Mitglieder der Alternative für Deutschland (kurz AfD) mit Nazis verglichen (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gabriel-vergleicht-afd-mitglieder-mit-nazis-a-1097149.html). Einige AfD-Mitglieder hätten etwas gegen die Weltoffenheit und die liberalen Werte des modernen Deutschlands und "strebten nach einer Gesellschaft wie zu den muffigsten Zeiten des Landes.“

Frankfurt am Main - Im Geschäft der Meinungsforscher nimmt Forsa-Chef Manfred Güllner (Jahrgang 1941) eine eigenwillige Position ein. Als heute die Wochenillustrierte STERN wieder mal "empirische" Daten für die politische Berichterstattung brauchte, lieferte Manfred Güllner gerne. Sein Fazit dieser Woche war der Abgesang der CSU in Bayern unter Horst Seehofer. Dazu vermittelt Manfred Güllner nicht nur den Lesern des STERN ein Bild, dass es eben Horst Seehofer und nicht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei, der die AfD im Zuge der Flüchtlingsfrage groß mache.

Dresden – Kurz vor Beginn der Bilderberg-Konferenz in Dresden hat der Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe, Henri de Castries, Kritik an der Geheimniskrämerei rund um das Treffen zurückgewiesen. „Warum konzentriert man sich so auf die Geheimhaltung von Bilderberg, wenn es jeden Tag Zehntausende Treffen gibt, deren Inhalt nicht öffentlich ist? Was wäre die Rechtfertigung? Es ist kein Parlament, keine operative Organisation. Es ist eine informelle Gruppe, die über verschiedene Themen spricht und die Diskussion hinter verschlossenen Türen führt, um die Gespräche zu erleichtern. Warum sollten diese Menschen nicht das gleiche Recht auf Privatsphäre haben wie jeder normale Bürger?“, so der Vorstandsvorsitzende des französischen Versicherungskonzerns AXA in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“.

Dresden – Ob Anne Will ahnt, welche Bestürzung beim Zuschauer entstehen mag, wenn sie ihren Gast Alexander Gauland (75), einen gestandenen Journalisten und Politiker, wie einen Angeklagten bei Gericht vor laufenden Fernsehkameras ins Kreuzverhör nimmt? Der jedenfalls sah gestern keineswegs gut aus, was nicht allein der linkslastigen Besetzung der Talkrunde geschuldet war.

München - Die "bayerische Staatspartei" CSU beglückwünscht sich nun selbst zu Erfolgen in der Bekämpfung der Flüchtlingswelle. Dazu heißt es in einer Presseaussendung der Christsozialen: "Bayern hat bereits im Januar 2016 im Bundesrat den Vorschlag eingebracht, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten unter anderem um die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko zu erweitern. Der Deutsche Bundestag hat die Einstufung dieser Länder als sichere Herkunftsstaaten nun beschlossen."

Berlin – Am 4. Mai will die Europäische Zentralbank (EZB) über die Zukunft des 500-Euro-Scheins entscheiden. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ sind die europäischen Notenbanker jedoch schon längst dabei, vollendete Tatsachen zu schaffen. So ist die Zahl der in Umlauf befindlichen 500-Euro-Scheine seit Dezember letzten Jahres kontinuierlich zurückgegangen. Nach den aktuellen EZB-Zahlen gab es Ende 2015 noch exakt 613.559.542 Banknoten im Wert von je 500 Euro. Im März 2016 hingegen waren es nur noch 594.417.006 – also fast 20 Millionen weniger. Die Währungshüter haben damit in nur drei Monaten 500er im Wert von knapp zehn Milliarden Euro aus dem Verkehr gezogen.

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