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Berlin - Georg Saal war einer von zahlreichen hervorragenden Landschaftsmalern, welche die Düsseldorfer Kunstakademie hervorbrachte. Sein Schwerpunkt, der ihm seinerzeit große Anerkennung brachte, war die Darstellung norwegischer Landschaften, wobei er realistische Detailtreue mit der atmosphärisch-effektbetonten Herangehensweise der Romantik verband.

Berlin - Daubigny gehörte zu den bedeutendsten Vertretern der Freilichtmaler der Schule von Barbizon. Er bemühte sich, die Natur möglichst realistisch und schlicht darzustellen, frei von poetischer Verklärung. Dennoch schuf er überaus schön anzusehende Bilder und bewies damit im Grunde lediglich die Schönheit der Natur als solche. Er wurde zu einem der wichtigsten Wegbereiter des Impressionismus.

Berlin - Ludvig Munthe war nach Johan Christian Clausen Dahl und Hans Gude der international bekannteste norwegische Maler des 19. Jahrhunderts. Er bewegte sich im Kreis der Düsseldorfer Malerschule und schuf vorrangig Landschaften, die bei allem Realismus durch eine packende und meist melancholische Atmosphäre bestechen.

Berlin - Théodore Rousseau ist als Vertreter des französischen Realismus vielleicht nicht ganz so bekannt wie Gustave Courbet oder Camille Corot. Als Begründer der Pleinairmalerei und der dieser gewidmeten „Schule von Barbizon“ hatte er jedoch einen ganz erheblichen Einfluß auf folgende Künstlergenerationen, namentlich die Impressionisten.
Rousseau wurde 1812 in Paris in einer bürgerlichen Familie geboren, sein Interesse an der Malerei zeigte sich früh, sein erster Lehrer wurde sein Cousin, der Landschaftsmaler Alexandre Pau de Saint-Martin. Der nächste Lehrer, auch noch in frühen Jugendjahren, war Jean-Charles-Joseph Rémond, gleichfalls Landschafter. Von 1828 bis 1829 lernte er bei dem Historienmaler Guillaume Guillon-Lethière, es folgten Studienreisen in die Auvergne und die Normandie.