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Dienstag, 03 Dezember 2019 19:04

Jörg Meuthen und Tino Chrupalla führen AfD

Braunschweig - Am vergangenen Wochenende hat die AfD in Braunschweig einen neuen Bundesvorstand gewählt. Der Parteitag, den die Partei selbst über ihren Youtube-Kanal „AfD Kompakt“ streamte und zu dem es auch im herkömmlichen Fernsehen auf PHOENIX umfangreiche Live-Berichterstattung gab, verlief für AfD-Verhältnisse überaus diszipliniert und harmonisch. Der Kontrast zu den vergangenen Parteitagen war in puncto Professionalisierung, Auftritt und Stringenz des Ablaufs mit Händen zu greifen.

Frankfurt – Die AfD-Spitzenpolitiker Beatrix von Storch und Alexander Gauland haben im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) eine härtere Linie gegenüber dem Islam in Deutschland angekündigt. Nach Ansicht der Europaabgeordneten von Storch ist der Islam „eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“.

Berlin – Weil sie sich beharrlich weigert, die umstrittene Haushaltsbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu zahlen, hat der „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ (vormals GEZ) das Konto von Beatrix von Storch (AfD) gepfändet. Dies teilte die stellvertretende AfD-Bundessprecherin und Europaabgeordnete am Montag auf ihrer Facebook-Seite mit. Wörtlich heißt es in dem Posting: „Nun ist es passiert. Die GEZ hat zugeschlagen – und mein Konto gepfändet. Am 1. April, wie ich gerade erfahre. Aber war wohl kein Scherz. Übelübelübel. Ich! Will! Nicht! Bezahlen!“

Berlin – Die Rechten haben es offenbar mit Waffen. Nach den umstrittenen Äußerungen der AfD-Politikerinnen Frauke Petry und Beatrix von Storch zum Schusswaffengebrauch an der Grenze und dem Aufruf von Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling, mit Mistgabeln loszuziehen und illegale Einwanderer notfalls zu erschießen (http://www.sachsen-depesche.de/politik/pegida-tatjana-festerling-fordert-„mistgabeln“-und-notfalls-schusswaffen-gegen-migranten.html), versucht sich nun auch die NPD, sich mit einem Waffen-Thema zu profilieren.

Berlin – Während Spitzenpolitikerinnen der AfD wie Bundessprecherin Frauke Petry oder die Europaabgeordnete Beatrix von Storch in letzter Zeit vor allem mit missverständlichen Äußerungen zu einem eventuellen Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge von sich reden machten, gibt sich die weiter rechts stehende Konkurrenz von der NPD auf einmal ganz handzahm. Statt verbal die Pistole zu zücken, veröffentlichte die Partei am Dienstag eine Erklärung, in der sie die Wiedereinführung des Bundesgrenzschutzes forderte, um den ihrer Ansicht nach illegalen Zuzug von Migranten zu stoppen.