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Berlin - Für Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und seine Vorgänger dürften schwere Zeiten bevorstehen. Der NSA-Untersuchungsausschuss will die Verstrickung des Kanzleramts in die umstrittene Beihilfe des Bundesnachrichtendiensts (BND) zur Spionage des US-Geheimdienstes NSA unter die Lupe nehmen. Es ist bekannt, dass frühere Kanzleramtsminister durchaus im Bilde darüber waren, dass die NSA dem BND sogenannte Selektoren (Zieldaten) zu bestimmten Zielobjekten zugehen ließ. Es ist auch bekannt, dass der BND etwa 40.000 dieser Selektoren ablehnte, aber weit mehr als eine Million dauerhaft aktiv einsetzte.