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Dubai – Unter einer „Projektfinanzierung“ wird eine spezielle Form der Darlehensgewährung verstanden, bei der ein erfolgsträchtiges, meist zeitlich begrenztes und großvolumiges Investitionsvorhaben ohne Einschaltung der klassischen Geschäftsbanken realisiert wird. Die Finanzierung fußt auf der erwarteten Projektwirtschaftlichkeit, das heißt, welchen Ertrag (Cash Flow) das Projekt zu erzielen verspricht. Bei dieser Cash-Flow-orientierten Kreditvergabe achten die Geldgeber im wohlverstandenen Eigeninteresse auf die vereinbarungsgemäße Umsetzung des Projektes. Um das Fertigstellungsrisiko zu reduzieren, werden Projektfinanzierungen auf unterschiedliche Weise besichert. Aufgrund fehlender dinglicher Sicherheiten werden den Kreditgebern besondere Rechte eingeräumt, etwa Eintrittsrechte in Verträge, Mitwirkungsrechte in der Geschäftsführung und die Überwachung der Leistungen der Projektgesellschaft.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter Fraport AG musste im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatzrückgang von 17,1 Millionen Euro bzw. 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert hinnehmen. Insgesamt betrug der Umsatz in der ersten Hälfte des laufenden Jahres rund 1,2 Milliarden Euro, wie der Konzern in dieser Woche mitteilte. Entsprechend geringer fiel auch das Konzern-EBITDA aus, das um 1,7 Prozent auf 378,4 Millionen Euro nach unten ging. Die Fraport AG nennt als Grund für die schwächeren Bilanzzahlen das rückläufige Passagieraufkommen in Frankfurt bei gleichzeitig geringeren Retail-Erlösen.