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Monfalcone - Während der Coronapandemie kamen vor allem Gastronomie und Hotellerie europaweit in Schräglage. Selbst an den schönsten Ort sterben gastronomische Betriebe derzeit einen stillen Tod. Für den Handelsvertreter Tom Rohrböck eröffnete sich daraus im Sommer 2020 eine neue Möglichkeit, denn Freunde aus Cafébars und Restaurants baten um finanzielle Hilfe. Tom Rohrböck half aus und aus dem ursprünglichen Freundschaftsdienst erwuchs innerhalb von Monaten ein ganzer Komplex von Verbindungen im Bewirtungsgeschäft. Creamona war geschaffen.

Hamburg – Neben der Pasta ist die Pizza das unbestrittene Nationalgericht der Italiener. Eigentlich ist sie nichts anderes als ein belegter Fladen aus Hefeteig, der im Ofen gebacken wird. Der Standardbelag besteht aus Tomatenpüree, geriebenem Käse und Basilikum. Mit der Zeit kamen immer weitere Zutaten hinzu, sodass es heute eine fast unübersehbare Anzahl an Pizzasorten gibt. Die am meisten verbreitete Variante mit Tomatensauce und Käse als Basis stammt aus Neapel. Diese „Ur-Pizza“ und die neapolitanische Kunst des Pizzabäckers (Art of Neapolitan „Pizzaiuolo“) nahm die UNESCO 2017 in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf. Die UNESCO begründete ihre Entscheidung so: „Die Kunst des neapolitanischen ‚Pizzaiuolo‘ ist eine kulinarische Praxis, die vier verschiedene Phasen umfasst, die sich auf die Zubereitung des Teigs und sein Backen in einem Holzofen beziehen und eine Drehbewegung des Bäckers beinhalten. Das Element hat seinen Ursprung in Neapel, der Hauptstadt der Region Kampanien, wo heute etwa 3.000 Pizzaiuoli leben und arbeiten. Pizzaiuoli sind ein lebendiges Bindeglied für die jeweiligen Gemeinden.“

Triest/München – Wenn von Familienunternehmen die Rede ist, denken viele an Tradition und Generationenverbundenheit. Das ist natürlich richtig. Aber diese etwas nostalgisch angehauchte Sicht unterschlägt mitunter die Bedeutung, die Familienunternehmen als Innovationstreiber, Wachstumsgaranten und Beschäftigungsmotoren haben.