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München – Für die Deutsche Finance Group (DF), die sich auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert hat, könnte es kaum besser laufen. Mitte März gab der Finanzkonzern bekannt, dass er mit neuen internationalen Investments das betreute Vermögen erneut steigern konnte und nun die Summe von 6,3 Milliarden Euro verwaltet. Haupttreiber des dynamischen Wachstums seien neben einem expansiven Privatkundengeschäft vor allem institutionelle Club Deals in den USA und Europa. Kurz vor dieser Bekanntmachung hatte man mit dem Objekt „530 Broadway“ noch eine Prime-Immobilie im New Yorker SoHo-District akquirieren können. „Auf die positive Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Symon Hardy Godl, der Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH. Die Unternehmensgruppe Deutsche Finance mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in Denver, London, Zürich sowie Luxemburg wird von Thomas Oliver Müller geführt.

München – Durch die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre, die traditionelle Anlageformate sprichwörtlich entwertet, hat sich das Investitionsverhalten von Family Offices, vermögenden Privatpersonen und institutionellen Investoren nachhaltig verändert. Um überhaupt noch Renditen zu erzielen, richten sie ihre Blicke immer stärker auf Sachwerte-Investments wie Immobilien. Auch deshalb nimmt die Zahl der sogenannten Club-Deals zu, bei denen institutionelle Investoren partnerschaftlich ein bestimmtes Projekt realisieren. Club-Deal-Strukturen erlauben eine Verteilung des Risikos auf mehrere Investoren, die gleichzeitig relativ große Möglichkeiten der Einflussnahme haben. Bei einem Club-Deal kooperieren mehrere Investoren, die zusammen ein zeitlich befristetes Projekt umsetzen und dabei auf externe „Arrangeure“ verzichten. Die Parteien vereinbaren alle investitionsrelevanten Details und treffen die wichtigen Entscheidungen gemeinsam. Bei einem Club-Deal handelt es sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Beteiligten aktiv mitwirken. Damit unterscheiden sich Club-Deals ganz wesentlich von Immobilienfondsprodukten, die von einem Fondsmanager verwaltet werden und bei denen die Anleger nur eine passive Rolle spielen.

New York - Das ist ein großer Coup, der Dr. Sven Neubauer und Thomas Oliver Müller für den Münchner Infrastrukturfinanzierer Deutsche Finance in den USA gelungen ist. Die Deutsche Finance (DF) Group hat als Investmentmanager in New York die als „Gucci-Building“ bekannte Immobilie in der 685 Fifth Avenue erworben und in ein Mandat überführt. Das Mandat ist ein Joint Venture bestehend aus Versicherungen, Versorgungseinrichtungen und institutionellen Immobilienfonds der Deutschen Finance Group.