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Berlin - Georg Saal war einer von zahlreichen hervorragenden Landschaftsmalern, welche die Düsseldorfer Kunstakademie hervorbrachte. Sein Schwerpunkt, der ihm seinerzeit große Anerkennung brachte, war die Darstellung norwegischer Landschaften, wobei er realistische Detailtreue mit der atmosphärisch-effektbetonten Herangehensweise der Romantik verband.

Berlin - Die Düsseldorfer Kunstakademie war im 19. Jahrhundert Ausbildungsstätte einer ganzen Legion durchaus beachtenswerter Maler. Insbesondere die Landschaftsmalerei, welche sich meist zwischen später Romantik und Realismus bewegte, hat hier eine gewaltige Blüte erfahren. Heinrich Gogarten war einer ihrer talentierten Vertreter, und der Winter hatte es ihm besonders angetan.

Berlin - Ludvig Munthe war nach Johan Christian Clausen Dahl und Hans Gude der international bekannteste norwegische Maler des 19. Jahrhunderts. Er bewegte sich im Kreis der Düsseldorfer Malerschule und schuf vorrangig Landschaften, die bei allem Realismus durch eine packende und meist melancholische Atmosphäre bestechen.

Berlin - Johann Peter Hasenclever entstammte der zwischen Klassizismus, Romantik und Realismus angesiedelten Düsseldorfer Malerschule. Allerdings fügte er sich nicht in eine der dortigen Hauptströmungen ein; weder den religiösen Nazarenern noch der romantischen Landschaftsmalerei läßt er sich zuordnen. Stattdessen pflegte er die Genremalerei in einer ganz eigener Weise: an den niederländischen Meistern des Goldenen Zeitalters angelehnt, doch mit sozialkritisch-satirischer Zuspitzung. 
Er war ein Jahrgang 1810 aus dem bergischen Remscheid, der Vater war Werkzeugschmied. Als er 15 Jahre alt war wurde sein Lehrer, den er auch nebst Gattin abbildete, auf sein Talent als Zeichner aufmerksam und setzte sich für dessen Förderung ein.

Berlin - Albert Bierstadt war ein deutsch-amerikanischer Landschaftsmaler, der seine Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf erhielt und sich mit deren romantischem Ansatz zurück in die Staaten begab, wo er zu einem wichtigen Vertreter der Hudson River School wurde und die idealistische US-amerikanische Landschaftsmalerei wesentlich mitprägte.
Geboren wurde er 1830 in Solingen, doch verließen seine Eltern die Heimat, als er erst zwei Jahre alt war, um sich in New Bedford in Massachusetts niederzulassen, wo sein Vater eine Anstellung als Kellermeister gefunden hatte.

Berlin - Die Düsseldorfer Malerschule hat in einer einhundert Jahre währenden Epoche, von 1819 bis 1918, eine ganz erhebliche Reihe bedeutender Maler hervorgebracht, deren Arbeiten mal eher an der Romantik, dann mehr am Realismus orientiert waren. Zu den zu Unrecht nahezu vergessenen Vertretern gehört Carl Hilgers, welcher seinerzeit mit seinen stimmungsvollen Winterlandschaften eine große Anhängerschaft fand.