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Frankfurt am Main – Der israelische Oberrabbiner David Lau hat mit Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, den beiden Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel, im jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens feierlich eine Mesusa eingeweiht. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der israelischen Fluggesellschaft EL AL und des Flughafenbetreibers Fraport teil. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.