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Berlin - Seit Wochen macht das Gerücht die Runde, dass die Affäre um das Standardgewehr G36 eine lange Vorgeschichte hat. So soll der Waffenhersteller Heckler & Koch (HK) Druck auf einen Beamten der Bundeswehr ausgeübt haben. Als erste Hinweise auf Präzisionsmängel des Sturmgewehrs aufkamen, soll der Waffenhersteller versucht haben, den Beamten kaltzustellen. So soll das Unternehmen bei einem Gespräch zwischen der Firmenleitung und dem Wehrbeschaffungsamt darauf bestanden haben, den Beamten W. „vom Geschäftsverkehr mit HK zu entbinden“. Das geht aus einem Ergebnisvermerk des Treffens aus dem Beschaffungsamt hervor.

Freitag, 12 Juni 2015 16:45

Von der Leyen verteidigt de Maizière

in Politik

Berlin - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nimmt ihren Vorgänger und jetzigen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in Schutz: Dieser habe sich während seiner Amtszeit als Verteidigungsminister im Zusammenhang mit den nun publik gewordenen Problemen mit dem Sturmgewehr G36 nichts zu Schulden kommen lassen.