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Frankfurt am Main - Im Geschäft der Meinungsforscher nimmt Forsa-Chef Manfred Güllner (Jahrgang 1941) eine eigenwillige Position ein. Als heute die Wochenillustrierte STERN wieder mal "empirische" Daten für die politische Berichterstattung brauchte, lieferte Manfred Güllner gerne. Sein Fazit dieser Woche war der Abgesang der CSU in Bayern unter Horst Seehofer. Dazu vermittelt Manfred Güllner nicht nur den Lesern des STERN ein Bild, dass es eben Horst Seehofer und nicht Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei, der die AfD im Zuge der Flüchtlingsfrage groß mache.

München - Es gibt nur wenige Politiker, die in ihren Reden Philosophen zitieren oder sich auf Philosophen berufen. Einer von diesen Politikern ist neuerdings Wladimir Putin. Vielleicht liegt es auch daran, dass heute noch Denkmäler in Kaliningrad/Königsberg an den großen Philosophen Immanuel Kant erinnern und Putin mit Kant als Symbolfigur der Universität „Albertina“ einverstanden war.

Berlin - Die Asylpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stößt auf vielen Seiten auf Widerspruch. Während NPD und AfD bereits offensiv den Rücktritt der Kanzlerin und Neuwahlen fordern, spricht sich die SPD dafür aus, dass Merkel endlich wieder Linie in die eigenen Reihen bringt. Innerhalb der Union werden fast täglich neue Ideen geäußert, die einander widersprechen. Innerhalb der Union ist es vor allem die CSU, die immer wieder mit Verfassungsklage droht, sollte Merkel ihre Asylpolitik nicht überdenken.