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Frankfurt am Main – Der frühere Möbelhaus- und Glücksspielunternehmer Jürgen Wagentrotz sorgte jüngst für eine Überraschung, als er seinen Rückzug von der Unternehmensspitze der Oil & Gas Invest AG (OGI AG) erklärte und den Staffelstab an den vormaligen Aufsichtsratschef Günter Döring übergab. Kurz zuvor hatte die Aktionärsversammlung Wagentrotz noch einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Was bewog den umtriebigen Selfmade-Millionär, über den Brancheninsider leicht spöttisch bemerkten, er wolle mit der OGI AG „auf seine alten Tage nochmal J.R. Ewing spielen“, zu diesem Schritt?

Frankfurt am Main – Die Oil & Gas Invest AG, kurz OGI AG, ist eine deutsche Explorationsgesellschaft, die über ihre Tochtergesellschaft in den USA Öl- und Gasfelder in Nordamerika akquiriert und mit der Förderung und dem Verkauf der Rohstoffe an die verarbeitende Industrie befasst ist. Nach eigenen Angaben engagiert sich das Frankfurter Unternehmen (Eigenkapital: ca. 26 Millionen Euro) derzeit in den öl- und gasreichen US-Bundesstaaten Alabama, Mississippi, Kentucky und Tennessee, wobei die Erschließung und Exploration der Felder durch Kapitalanlagen der OGI-Anleger realisiert wird.