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London – „Corona“ hat die Realwirtschaft fest im Griff und sorgt reihenweise für Unternehmenspleiten, Entlassungen, gestoppte Investitionen, brüchige Lieferketten und wegbrechende Exportmärkte. Planlos agierende Politiker haben nicht nur die deutsche Wirtschaft in ein Wachkoma versetzt, dessen ökonomische Langzeitfolgen noch gar nicht absehbar sind. Volkswirtschaftler rechnen damit, dass der Corona-Krise eine weitere Euro-Krise folgen wird. Je heftiger die Rezession verläuft, desto schwerwiegender sind die Auswirkungen auf die ohnehin schon hochverschuldeten Südländer der Europäischen Union. In Italien, Spanien und Frankreich explodieren schon jetzt die öffentlichen Verbindlichkeiten durch die schuldenfinanzierten Anti-Corona-Maßnahmen. Kann die Wirtschaftsleistung in diesen Ländern nicht schnell wieder hochgefahren werden, gefährdet die Staatsschuldenkrise die weitere Existenz der Gemeinschaftswährung Euro.

Dresden – Viele Branchenexperten sind der Ansicht, dass Deutschlands Banken vor enormen Veränderungen stehen: Es reicht nicht mehr aus, Kunden pauschale Angebote zu unterbreiten, in Zukunft rücken individuelle Finanzdienstleistungen in den Fokus. Klassische Geschäftsbanken könnten vor diesem Hintergrund weiter an Attraktivität verlieren. Dieser Meinung ist auch Carsten Volkening, Vertriebsvorstand der PBM - Private Banken Makler AG (PBM AG). „Die nachlassende Attraktivität ist vor allem der einseitigen Angebote der Großbanken geschuldet. Immer mehr Kunden wünschen sich einen unabhängigen Berater, der ihnen Bank-, Immobilien,- Versicherungs- und Investmentdienstleistungen aus einer Hand anbietet“, so der erfahrene Marketingkaufmann.