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Berlin - Georg Saal war einer von zahlreichen hervorragenden Landschaftsmalern, welche die Düsseldorfer Kunstakademie hervorbrachte. Sein Schwerpunkt, der ihm seinerzeit große Anerkennung brachte, war die Darstellung norwegischer Landschaften, wobei er realistische Detailtreue mit der atmosphärisch-effektbetonten Herangehensweise der Romantik verband.

Berlin - Ludvig Munthe war nach Johan Christian Clausen Dahl und Hans Gude der international bekannteste norwegische Maler des 19. Jahrhunderts. Er bewegte sich im Kreis der Düsseldorfer Malerschule und schuf vorrangig Landschaften, die bei allem Realismus durch eine packende und meist melancholische Atmosphäre bestechen.

Berlin - Die Vertreter der Düsseldorfer Malerschule kamen nicht nur aus Deutschland. Neben dem Amerikaner George Caleb Bingham und dem Norweger Hans Fredrik Gude kann auch der schwedisch-finnische Landschaftsmaler Hjalmar Munsterhjelm als Protagonist von Rang genannt werden. Geboren wurde er 1840 auf einem Gutshof in Südfinnland. Sein Vater Gustaf Riggert Munsterhjelm war Stabsrittmeister in der Finnischen Garde, seine Mutter entstammte einem der Adelsgeschlechter von Essen. Ist es häufig so, daß die Eltern sich dem Wunsch ihrer Kinder, Maler zu werden, entgegenstellen, war es im Fall Munsterhjelms andersrum. Dieser sollte nach dem Willen seiner Eltern Maler werden, zog es jedoch vor, sich an der Seefahrtsschule zu Turku zum Hochseekapitän ausbilden zu lassen.

Berlin - Kaiser Wilhelm II. schätzte Kallmorgens Werke besonders; dieser war kein Avantgardist, doch ein Erneuerer der Konvention. Friedrich Kallmorgen gehört zu jenen Malern, die in überaus gekonnter Weise die damals bereits weitgehend etablierte impressionistische Malweise übernahmen und zwar weniger Experimentierfreude, dafür aber vor allem Geschmackssicherheit bewiesen.