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Berlin - Der amerikanische Landschaftsmaler Sydney Mortimer Laurence gilt als der erste professionelle Maler, welcher Alaska als Heimstatt wählte und zudem als einer der bedeutendsten Künstler Alaskas überhaupt. Bisweilen wird er der Romantik zugerechnet, doch war er tatsächlich stilistisch recht eigenständig und verband realistische Einflüsse mit den atmosphärischen Elementen des Luminismus und Tonalismus.

Berlin - Eine gewaltige Zahl hervorragender Künstler befanden sich im Umfeld der US-amerikanischen Hudson River School, welche sich hauptsächlich an der deutschen Romantik der Düsseldorfer Schule und später der französischen Pleinairmalerei von Barbizon orientierte. Stärker von englischen Vorbildern beeinflußt und gleichwohl einer der bekanntesten Protagonisten der späteren Jahre war John Frederick Kensett.

Berlin - Albert August Zimmermann war ein herausragender Vertreter einer heroisch-idealisierten Landschaftsmalerei am Ausklang der Romantik. Dabei hatten es ihm besonders die Bergwelten angetan.
Geboren wurde er 1808 im sächsischen Zittau. Er war der ältere Bruder von Max, Robert und Richard Zimmermann, welche gleichfalls Maler wurden und zum Teil von ihrem älteren Bruder Unterricht erhielten. Albert selbst war als Maler Autodidakt, zum Landschaftsthema fand er mit 21 Jahren – er setzte anschließend seine Ausbildung an der Akademie in Dresden fort. Seine Vorbilder in der Landschaftsmalerei waren Carl Rottmann, Joseph Anton Koch und Bonaventura Genelli.

Berlin - Kaiser Wilhelm II. schätzte Kallmorgens Werke besonders; dieser war kein Avantgardist, doch ein Erneuerer der Konvention. Friedrich Kallmorgen gehört zu jenen Malern, die in überaus gekonnter Weise die damals bereits weitgehend etablierte impressionistische Malweise übernahmen und zwar weniger Experimentierfreude, dafür aber vor allem Geschmackssicherheit bewiesen.