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Frankfurt am Main – Nachdem die Fraport AG schon Anfang September mit der Einweihung einer Mesusa durch Israels Oberrabbiner David Lau im jüdischen Gebetsraum des Flughafens Frankfurt ihre religiöse Sensibilität unter Beweis gestellt hat, trafen sich am Airport nun Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islam, um gemeinsam für Frieden Verständigung zu werben. Im Rahmen einer „Abrahamischen Feier“ wurde an Abraham als Stammvater aller drei monotheistischen Weltreligionen erinnert.

Frankfurt am Main – Die Beschäftigtenzahlen am Frankfurter Flughafen sind im letzten Jahr erneut gestiegen. Wie Flughafenbetreiber Fraport unter Berufung auf die aktuelle Arbeitsstätten- und Beschäftigtenerhebung mitteilte, arbeiteten zum Stichtag 31. Dezember 2015 rund 81.000 Menschen an Deutschlands größtem Airport. Das ist die höchste Zahl an Beschäftigten aller Zeiten. Für 2014 hatte die Erhebung noch 80.000 Jobs gezählt. In den letzten 15 Jahren ist die Beschäftigtenzahl am Flughafen Frankfurt kontinuierlich gestiegen – von 62.5000 im Jahr 2000 auf 80.966 im letzten Jahr.

Frankfurt am Main – Der israelische Oberrabbiner David Lau hat mit Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, den beiden Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel, im jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens feierlich eine Mesusa eingeweiht. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der israelischen Fluggesellschaft EL AL und des Flughafenbetreibers Fraport teil. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.

Frankfurt am Main – Zum 1. September 2016 haben 104 junge Berufsstarter ihre Ausbildung am Frankfurter Flughafen begonnen. Wie die Fraport AG dazu mitteilte, absolvieren 31 weibliche und 73 männliche Azubis zwischen 15 und 30 Jahren eine Berufsausbildung an Deutschlands größtem Airport. „Auch in diesem Jahr bleibt Fraport einer der größten und wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region. Dass so viele junge Menschen ihre berufliche Zukunft bei uns sehen, ist eine Bestätigung unseres attraktiven Angebots an Ausbildungs- und Studienberufen“, erklärte dazu Michael Müller, Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Fraport AG. „Gleichzeitig sichern wir die Zukunft des Konzerns. Die Berufsausbildung ist einer der bedeutendsten Bausteine unserer Unternehmensentwicklung.“

Frankfurt am Main – Jugendliche, die sich für einen Ausbildungsberuf in den Bereichen Anlagenmechanik, Elektronik, Industriemechanik und Mechatronik interessieren, kamen am letzten Freitag bei der „Tech-Night“ am Frankfurter Flughafen voll auf ihre Kosten. Bereits zum zweiten Mal bot die Fraport AG Schülerinnen und Schülern praktische Einblicke in die Berufsfelder am Airport. Trotz sommerlichen Wetters und Fußball-EM konnte der Frankfurter Flughafenbetreiber rund 80 junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren begrüßen, um ihnen die Vielfalt an technischen Ausbildungswegen am Flughafen zu präsentieren.