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Frankfurt am Main – Der schon im November 2016 erkennbare positive Trend bei den Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt hat sich im Dezember fortgesetzt. Laut den aktuellen Verkehrszahlen der Fraport AG zählte Deutschlands größter Airport im letzten Monat knapp 4,3 Millionen Passagiere (plus 3,9 Prozent) und übertraf damit den bisherigen Dezember-Höchstwert aus dem Jahr 2011. Auch beim Cargo-Aufkommen erwies sich der Dezember 2016 als besonders stark und schloss mit einem Wachstum um 7,6 Prozent auf 188.635 Tonnen. Das starke Fracht-Plus ist nach Angaben des Unternehmens vor allem auf den anziehenden Welthandel, einer vom schwachen Euro stimulierten Exportnachfrage und das weiterhin starke Wachstum der deutschen Wirtschaft zurückzuführen.

Frankfurt am Main – Die Beschäftigtenzahlen am Frankfurter Flughafen sind im letzten Jahr erneut gestiegen. Wie Flughafenbetreiber Fraport unter Berufung auf die aktuelle Arbeitsstätten- und Beschäftigtenerhebung mitteilte, arbeiteten zum Stichtag 31. Dezember 2015 rund 81.000 Menschen an Deutschlands größtem Airport. Das ist die höchste Zahl an Beschäftigten aller Zeiten. Für 2014 hatte die Erhebung noch 80.000 Jobs gezählt. In den letzten 15 Jahren ist die Beschäftigtenzahl am Flughafen Frankfurt kontinuierlich gestiegen – von 62.5000 im Jahr 2000 auf 80.966 im letzten Jahr.

Wiesbaden – Im Gegensatz zur anhaltenden Passagierflaute an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main (http://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/fraport-ag-verkehrszahlen-für-frankfurt-durch-anhaltende-reisezurückhaltung-geprägt.html) ist die Zahl der Flugreisenden, die an allen deutschen Flughäfen abgehoben sind, im ersten Halbjahr 2016 um 1,5 Millionen (3,0%) auf 51,8 Millionen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, nahm das Passagieraufkommen ins Ausland in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,9 % auf 40,2 Millionen zu, die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 % auf 11,6 Millionen. Vergleichsgröße ist das erste Quartal des Jahres 2015.

Frankfurt am Main – Auch im Juli 2016 setzte sich der seit Anfang des Jahres zu beobachtende Trend rückgängiger Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen fort. Nach Angaben der Fraport AG ging die Zahl der Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen um 2,0 Prozent auf 6,1 Millionen Fluggäste zurück. „Nach wie vor reagieren die Fluggäste infolge von Terroranschlägen in verschiedenen Ländern mit Reisezurückhaltung“, hieß es dazu unlängst in einer Presseerklärung des Frankfurter Flughafenbetreibers.

Berlin – Die Fluggesellschaft Air Berlin will noch in diesem Jahr eine Business Class auf ihren Strecken innerhalb Deutschlands und Europas einführen. Wie Konzernchef Stefan Pichler mitteilte, sei dies eine von mehreren Maßnahmen „eines tiefgreifenden Wandlungsprozesses“, in dem sich Air Berlin befinde. Mit Einführung der Premium-Klasse auf europäischen Flügen biete man den Passagieren „ein lückenloses Business Class-Reiseerlebnis von jedem Flughafen über unsere Drehkreuze Düsseldorf und Berlin in die USA, in die Karibik und nach Abu Dhabi“.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter Fraport AG musste im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatzrückgang von 17,1 Millionen Euro bzw. 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert hinnehmen. Insgesamt betrug der Umsatz in der ersten Hälfte des laufenden Jahres rund 1,2 Milliarden Euro, wie der Konzern in dieser Woche mitteilte. Entsprechend geringer fiel auch das Konzern-EBITDA aus, das um 1,7 Prozent auf 378,4 Millionen Euro nach unten ging. Die Fraport AG nennt als Grund für die schwächeren Bilanzzahlen das rückläufige Passagieraufkommen in Frankfurt bei gleichzeitig geringeren Retail-Erlösen.

Frankfurt am Main – Nachdem in den vergangenen Monaten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt immer neue Rekordwerte erreichten, während das Frachtaufkommen stagnierte bzw. zurückging, zeichnet sich nun erstmals in diesem Jahr eine Trendwende ab. Nach den aktuellen Zahlen der Fraport AG wuchs nämlich das Cargo-Aufkommen im April um fünf Prozent auf 181.948 Tonnen, während das Passagieraufkommen mit annähernd fünf Millionen Fluggästen um 2,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert lag. Für den Rückgang im Passagierbereich macht das von Konzernchef Stefan Schulte geführte Unternehmen „Sondereffekte“ verantwortlich.