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Frankfurt am Main – Nachdem die Fraport AG schon Anfang September mit der Einweihung einer Mesusa durch Israels Oberrabbiner David Lau im jüdischen Gebetsraum des Flughafens Frankfurt ihre religiöse Sensibilität unter Beweis gestellt hat, trafen sich am Airport nun Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islam, um gemeinsam für Frieden Verständigung zu werben. Im Rahmen einer „Abrahamischen Feier“ wurde an Abraham als Stammvater aller drei monotheistischen Weltreligionen erinnert.

München - Was Integration bedeutet lässt sich aus dem Begriff nur schwerlich deuten. Die Sprache zu erlernen und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt halten die meisten Politiker ausreichend für eine geglückte Integration. Integration zwischen Assimilation und Wahrung der kulturellen Identität lässt die Problematik des Begriffs erkennen. Integrationsdebatten in Deutschland scheitern meist schon an der Definition des Begriffs.

Frankfurt am Main – Der israelische Oberrabbiner David Lau hat mit Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, den beiden Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel, im jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 des Frankfurter Flughafens feierlich eine Mesusa eingeweiht. An der Zeremonie nahmen auch Vertreter der israelischen Fluggesellschaft EL AL und des Flughafenbetreibers Fraport teil. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.