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Berlin – An neuen Produkt- und Geschäftsideen herrscht in Deutschland kein Mangel. Das Grundproblem, das längst die Innovationskraft des Wirtschaftsstandortes gefährdet, ist das fehlende Kapital zur Umsetzung vieler wegweisender Ideen. Wegen chronischer Unterfinanzierung wandern viele Start-ups ins Ausland ab oder werden von Deutschen gleich dort gegründet – zum Beispiel in den USA, wo innovative Start-ups mit massiver Unterstützung von Geldgebern rechnen können. Im Silicon Valley erreichen Start-up-Finanzierungsrunden regelmäßig Höhen von umgerechnet 50 bis 100 Millionen Euro. In Deutschland hingegen können mutige Unternehmensgründer von Kapitalgebern selten mehr als fünf Millionen Euro einsammeln. Laut einer Studie von KPMG und Pitchbook wurde 2018 weltweit mit 250 Milliarden US-Dollar so viel Geld wie noch nie investiert, nach Deutschland flossen davon aber nur 4,6 Milliarden Euro.

Dubai – Die MENA-Region umfasst die Länder zwischen Marokko und dem Iran mit 420 Millionen Menschen und einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von 2,8 Billionen Euro. Das Wort „MENA“ ist ein Akronym und bezeichnet die nordafrikanischen Staaten sowie den Nahen und Mittleren Osten (Middle East & North Africa). Neben Krisenstaaten wie Libyen und Syrien gehören zur MENA-Gruppe die Tourismusländer Tunesien und Ägypten und wohlhabende Golfstaaten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.