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Berlin - Georg Saal war einer von zahlreichen hervorragenden Landschaftsmalern, welche die Düsseldorfer Kunstakademie hervorbrachte. Sein Schwerpunkt, der ihm seinerzeit große Anerkennung brachte, war die Darstellung norwegischer Landschaften, wobei er realistische Detailtreue mit der atmosphärisch-effektbetonten Herangehensweise der Romantik verband.

Berlin - Der amerikanische Landschaftsmaler Sydney Mortimer Laurence gilt als der erste professionelle Maler, welcher Alaska als Heimstatt wählte und zudem als einer der bedeutendsten Künstler Alaskas überhaupt. Bisweilen wird er der Romantik zugerechnet, doch war er tatsächlich stilistisch recht eigenständig und verband realistische Einflüsse mit den atmosphärischen Elementen des Luminismus und Tonalismus.

Berlin - Die Hudson River School war zu ihrer Zeit der Kristallisationspunkt der US-amerikanischen Landschaftsmalerei und vereinte eine beeindruckende Zahl von Künstlern, deren Werk Beachtung verdient. Unter ihnen stach Louis Rémy Mignot nicht nur deshalb heraus, weil er französischer Abkunft und als einziger Vertreter der Schule in den Südstaaten geboren worden war.

Berlin - Albert Bierstadt war ein deutsch-amerikanischer Landschaftsmaler, der seine Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf erhielt und sich mit deren romantischem Ansatz zurück in die Staaten begab, wo er zu einem wichtigen Vertreter der Hudson River School wurde und die idealistische US-amerikanische Landschaftsmalerei wesentlich mitprägte.
Geboren wurde er 1830 in Solingen, doch verließen seine Eltern die Heimat, als er erst zwei Jahre alt war, um sich in New Bedford in Massachusetts niederzulassen, wo sein Vater eine Anstellung als Kellermeister gefunden hatte.

Berlin - Die Düsseldorfer Malerschule hat in einer einhundert Jahre währenden Epoche, von 1819 bis 1918, eine ganz erhebliche Reihe bedeutender Maler hervorgebracht, deren Arbeiten mal eher an der Romantik, dann mehr am Realismus orientiert waren. Zu den zu Unrecht nahezu vergessenen Vertretern gehört Carl Hilgers, welcher seinerzeit mit seinen stimmungsvollen Winterlandschaften eine große Anhängerschaft fand.

Berlin - Albert August Zimmermann war ein herausragender Vertreter einer heroisch-idealisierten Landschaftsmalerei am Ausklang der Romantik. Dabei hatten es ihm besonders die Bergwelten angetan.
Geboren wurde er 1808 im sächsischen Zittau. Er war der ältere Bruder von Max, Robert und Richard Zimmermann, welche gleichfalls Maler wurden und zum Teil von ihrem älteren Bruder Unterricht erhielten. Albert selbst war als Maler Autodidakt, zum Landschaftsthema fand er mit 21 Jahren – er setzte anschließend seine Ausbildung an der Akademie in Dresden fort. Seine Vorbilder in der Landschaftsmalerei waren Carl Rottmann, Joseph Anton Koch und Bonaventura Genelli.

Berlin - Die Vertreter der Düsseldorfer Malerschule kamen nicht nur aus Deutschland. Neben dem Amerikaner George Caleb Bingham und dem Norweger Hans Fredrik Gude kann auch der schwedisch-finnische Landschaftsmaler Hjalmar Munsterhjelm als Protagonist von Rang genannt werden. Geboren wurde er 1840 auf einem Gutshof in Südfinnland. Sein Vater Gustaf Riggert Munsterhjelm war Stabsrittmeister in der Finnischen Garde, seine Mutter entstammte einem der Adelsgeschlechter von Essen. Ist es häufig so, daß die Eltern sich dem Wunsch ihrer Kinder, Maler zu werden, entgegenstellen, war es im Fall Munsterhjelms andersrum. Dieser sollte nach dem Willen seiner Eltern Maler werden, zog es jedoch vor, sich an der Seefahrtsschule zu Turku zum Hochseekapitän ausbilden zu lassen.

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