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Frankfurt am Main – Der schon im November 2016 erkennbare positive Trend bei den Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt hat sich im Dezember fortgesetzt. Laut den aktuellen Verkehrszahlen der Fraport AG zählte Deutschlands größter Airport im letzten Monat knapp 4,3 Millionen Passagiere (plus 3,9 Prozent) und übertraf damit den bisherigen Dezember-Höchstwert aus dem Jahr 2011. Auch beim Cargo-Aufkommen erwies sich der Dezember 2016 als besonders stark und schloss mit einem Wachstum um 7,6 Prozent auf 188.635 Tonnen. Das starke Fracht-Plus ist nach Angaben des Unternehmens vor allem auf den anziehenden Welthandel, einer vom schwachen Euro stimulierten Exportnachfrage und das weiterhin starke Wachstum der deutschen Wirtschaft zurückzuführen.

Frankfurt am Main – Auch im Juli 2016 setzte sich der seit Anfang des Jahres zu beobachtende Trend rückgängiger Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen fort. Nach Angaben der Fraport AG ging die Zahl der Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen um 2,0 Prozent auf 6,1 Millionen Fluggäste zurück. „Nach wie vor reagieren die Fluggäste infolge von Terroranschlägen in verschiedenen Ländern mit Reisezurückhaltung“, hieß es dazu unlängst in einer Presseerklärung des Frankfurter Flughafenbetreibers.

Frankfurt am Main – Die Frankfurter Fraport AG musste im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatzrückgang von 17,1 Millionen Euro bzw. 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert hinnehmen. Insgesamt betrug der Umsatz in der ersten Hälfte des laufenden Jahres rund 1,2 Milliarden Euro, wie der Konzern in dieser Woche mitteilte. Entsprechend geringer fiel auch das Konzern-EBITDA aus, das um 1,7 Prozent auf 378,4 Millionen Euro nach unten ging. Die Fraport AG nennt als Grund für die schwächeren Bilanzzahlen das rückläufige Passagieraufkommen in Frankfurt bei gleichzeitig geringeren Retail-Erlösen.

Wiesbaden/Heusenstamm – Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ismail Tipi, sieht das soziale Netzwerk Facebook zunehmend durch Islamisten missbraucht. „Hassprediger wie Pierre Vogel, Sven Lau und Ibrahim Abou-Nagie haben eine Fanpage in Facebook. Sie wird von Zehntausenden geliked. Das birgt große Gefahren. Jugendliche und Kinder sehen eine verifizierte Seite und glauben den Inhalten, die dort veröffentlicht werden. Sie lassen sich beeinflussen, ohne dass es nach außen hin direkt erkennbar ist“, so der CDU-Politiker.

Frankfurt am Main – Nachdem in den vergangenen Monaten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt immer neue Rekordwerte erreichten, während das Frachtaufkommen stagnierte bzw. zurückging, zeichnet sich nun erstmals in diesem Jahr eine Trendwende ab. Nach den aktuellen Zahlen der Fraport AG wuchs nämlich das Cargo-Aufkommen im April um fünf Prozent auf 181.948 Tonnen, während das Passagieraufkommen mit annähernd fünf Millionen Fluggästen um 2,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert lag. Für den Rückgang im Passagierbereich macht das von Konzernchef Stefan Schulte geführte Unternehmen „Sondereffekte“ verantwortlich.

Frankfurt am Main – Die Fraport AG kann auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Wie der Frankfurter Flughafenkonzern mitteilte, lag der Gesamtumsatz 2015 mit 2,58 Milliarden Euro 8,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim operativen Ergebnis vor Investitionsaufwand (EBITDA) legte Fraport um 7,4 Prozent auf 848,8 Millionen Euro zu, der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 7,8 Prozent auf 520,5 Millionen Euro. Auf der diesjährigen Fraport-Hauptversammlung soll den Aktionären daher erneut eine Dividende von 1,35 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden.

Mittwoch, 03 Februar 2016 03:47

Ist der Kölner Karneval in Gefahr?

in Politik

Köln - Sowohl die islamistischen Terroranschläge von Paris als auch die die schweren Ausländer-Übergriffe auf Frauen in Köln haben die Sicherheitsbehörden mit Blick auf den Kölner Karnevalsumzug alarmiert. Mit einem massiven Polizeiaufgebot sollen ähnliche Übergriffe verhindert werden.

Berlin - Der islamistische Terroranschlag von Istanbul, bei dem zehn deutsche Staatsbürger ums Leben gekommen sind, hat die Diskussion um Maßnahmen zum Schutz vor Terroranschlägen in Deutschland neu entflammt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nun deutlich gemacht, dass er nicht davon ausgeht, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war. Der Innenminister dazu wörtlich: „Es liegen keine Anzeichen vor, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war. Ich sehe keinen Grund, von Reisen in die Türkei abzusehen.“

Berlin - Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Andy Neumann hat davor gewarnt, die Gefahr des islamistischen Terrorismus weiterhin nur als „abstrakt“ zu bezeichnen. Neumann dazu wörtlich: „Die Sicherheitsbehörden haben die Terrorgefahr in Deutschland aus gutem Grund seit Jahren als abstrakt bezeichnet. Ich glaube jedoch, dass wir uns mehr und mehr auf die Konkretisierung dieser Gefahr einstellen müssen: in Form von Taten in Nachbarländern, deren Auswirkungen wir unmittelbar spüren, aber auch in Form weiterer terroristischer Anschläge in Deutschland.“

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