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London – Für den Kryptogeld-Experten und Bitcoin-Promoter Michael Thomale jagt derzeit eine gute Meldung die nächste. Der Leipziger, der sich seit Jahren mit Kryptowährungen, Mining und der Blockchain-Technologie beschäftigt und so zu einem der führenden Köpfe der Nexus Global Factoring Ltd. geworden ist, sieht seine Erwartungen in die älteste und bekannteste Cyber-Devise vollauf bestätigt. Nach einem zwischenzeitlichen Rekordhoch von rund 43.000 US-Dollar stieg der Bitcoin-Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp nach einem satten Plus weiter auf fast 45.000 Euro. Antreiber dieses Kursfeuerwerks ist kein Geringerer als der milliardenschwere Krypto-Fan Elon Musk. Der Chef des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla kündigte die Unternehmensöffnung für digitale Währungen an, um beim Cash-Management flexibler zu werden. Schon im Januar dieses Jahres hat Tesla Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar erworben, wie das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC mittteilte. Die Investition solle „mehr Flexibilität bei der weiteren Diversifizierung und Maximierung der Rendite unserer Barmittel bieten, die nicht zur Aufrechterhaltung einer angemessenen operativen Liquidität erforderlich sind“, hieß es zur Begründung seitens des E-Autobauers. Der kündigte darüber hinaus an, „dass wir in naher Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel für unsere Produkte akzeptieren werden“. Damit wäre Tesla der erste Autohersteller überhaupt, der Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Produkte akzeptiert. Der Kurs der Digitalwährung stieg nach Bekanntwerden der 1,5-Milliarden-Dollar-Großinvestition und der baldigen Akzeptanz des Bitcoin-Zahlungsverkehrs auf rund 45.000 Dollar.

Frankfurt am Main - Neben Fipronil-Eiern war es eines der Aufreger-Themen der letzten Wochen: Kommen nun Diesel-Fahrverbote und haben Diesel-Fahrzeuge überhaupt eine Zukunft? Mittlerweile ist klar: Die Vorgaben der Euro-6-Abgasnorm können mit Softwareupdates wohl tatsächlich eingehalten werden, sodass zumindest den Euro 5 und Euro 6 Dieselfahrzeugen nicht das totale Aus droht. Für die älteren Dieselfahrzeuge bieten nun zahlreiche Hersteller Eintauschprämien gegen Neuwagen an. Gerade erst wurde bekannt, dass auch der hessische Autobauer Opel mitmacht und je nach gekauftem Model bis zu 7000 Euro Nachlass für den Eintausch gegen einen alten Diesel gewährt, der anschließend verschrottet wird.

Rüsselsheim - Die Fernsehreklame für den Opel Ampera-E sorgt für Aufsehen: 500 Kilometer soll die Reichweite des reinen Elektroautos betragen, das sich größentechnisch in der Golf-Klasse bewegt. Damit wäre es endlich einem deutschen Hersteller gelungen, ein konkurrenzfähiges Elektroauto auf den Markt zu bringen, das es mit den Modellen von TESLA insbesondere auch bei der Reichweite aufnehmen kann.

Frankfurt am Main - Seit längerem werden deutsche Automobilhersteller scharf dafür kritisiert, dass sie im Bereich der Elektromobilität ausländischen Herstellern hinterherhinken würden. Mittlerweile hat sich diese Lage durchaus gebessert. Mit dem Opel Ampera-e und dem BMW i3 sowie einigen weiteren Modellen gibt es mittlerweile immerhin auch deutsche Angebote, die dem internationalen Vergleich standhalten können.