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Investitionen in zwei hochkarätige Anlageobjekte in Boston

Deutsche Finance: Stefanie Watzl und Christoph Falk bieten mit DF Investment Fund 15 einen Club Deal in Boston an

Freitag, 31 Juli 2020 23:20
Deutsche Finance Deutsche Finance Quelle: Deutsche Finance

München – Für die Deutsche Finance Group (DF), die sich auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert hat, könnte es kaum besser laufen. Mitte März gab der Finanzkonzern bekannt, dass er mit neuen internationalen Investments das betreute Vermögen erneut steigern konnte und nun die Summe von 6,3 Milliarden Euro verwaltet. Haupttreiber des dynamischen Wachstums seien neben einem expansiven Privatkundengeschäft vor allem institutionelle Club Deals in den USA und Europa. Kurz vor dieser Bekanntmachung hatte man mit dem Objekt „530 Broadway“ noch eine Prime-Immobilie im New Yorker SoHo-District akquirieren können. „Auf die positive Entwicklung der verwalteten Vermögen sind wir sehr stolz. Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Symon Hardy Godl, der Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management GmbH. Die Unternehmensgruppe Deutsche Finance mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in Denver, London, Zürich sowie Luxemburg wird von Thomas Oliver Müller geführt.

Der Finanz-Profi setzt in jüngster Zeit ganz auf sogenannte Club Deals. Dabei können erstmals auch Privatanleger von „Prime-Investments“ profitieren, weil sie gemeinsam mit kapitalstarken institutionellen Anlegern in Premium-Immobilien investieren. „Bei den Prime-Investments der Deutsche Finance Group handelt es sich um internationale Immobilien in außergewöhnlichen Top-Lagen mit Wertsteigerungspotenzial“, betont Müller und verweist auf höhere risikoadjustierte Renditen durch die Berücksichtigung von Marktzyklen, die Gebäude-Repositionierung durch Ausmietung von Leerständen und Sanierungsmaßnahmen sowie die Verwirklichung von nachfragegerechten Neubauprojekten. „Bei den Prime-Investments geht es um die kurz- bis mittelfristige Realisierung einer renditestarken Immobilie mit klarer Fokussierung, in der Regel über einen institutionellen Club Deal“, so Müller.

In diese Kategorie gehört der „Deutsche Finance Investment Fund 15 – Club Deal Boston“ der Produktklasse Alternativer Investmentfonds (AIF) mit einer kurzen Laufzeit von nur drei Jahren. Die Mindestbeteiligung liegt bei 25.000 US-Dollar und derprognostizierte Gesamtmittelrückfluss im Basisszenario bei 140 Prozent. Das Emissionshaus Deutsche Finance Investment Fund 15 – Club Deal Boston – GmbH & Co. geschlossene InvKG ist sich bei diesem Kurzzeit-Fonds bezüglich der Ertragschancen so sicher, dass es erst dann eine Gewinnbeteiligung von 15 Prozent der Mehrerlöse („Hurdle Rate“) fordert, wenn der Investor seine Einlage zuzüglich einer jährlichen Verzinsung von mindestens 14 Prozent nach drei Jahren erhalten hat.

Mit dem Club Deal Boston der Deutsche Finance Group bekommen Privatanleger die Chance, sich zusammen mit institutionellen Investoren am innovativen Wachstumsmarkt der Biotechnologie und der damit verbundenen Immobilien-Nachfrage zu beteiligen. Das Geld fließt in zwei Anlageobjekte in Boston. Dabei geht es um die Errichtung einer ganz neuen Immobilie, die vor allem Labor- und Büroräumlichkeiten bieten soll, und um ein angrenzendes Grundstück, das kundenorientiert weiterentwickelt wird. Die Nachfrage nach wissenschaftsadäquaten Arbeitsräumen ist in der Ostküsten-Metropole riesig, da sie das Silicon Valley der amerikanischen Biotech-Branche ist. Dort haben sich viele namhafte Biotech-Firmen und Pharmakonzerne angesiedelt, die von der Nähe zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) profitieren. Die Technische Hochschule in Cambridge liegt am Charles River direkt gegenüber von Boston.

Der Investmentfonds 15 investiert als Co-Investor in die Club Deal Boynton Yards SCS, einem AIF luxemburgischen Rechts in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft. Die Club Deal Boynton Yards SCS investiert mittelbar in eine neu zu errichtende Immobilie in der South Street in Somerville im Bundesstaat Massachusetts. Die Immobilie wird auf einem etwa 4.000 m² großen Grundstück errichtet und umfasst nach Fertigstellung neun oberirdische und vier unterirdische Geschosse mit einer Brutto-Gesamtfläche von rund 36.200 m². Die acht oberirdischen Geschosse, die als Labor- und Büroflächen ausgebaut werden, verfügen über eine Nettomietfläche von 25.600 m² und sind auf maximale Nutzungsflexibilität ausgelegt. Im Erdgeschoss stehen insgesamt ca. 1.200 m² flexibel vermietbare Einzelhandels- und Gastronomiefläche zur Verfügung. Die vier unterirdischen Geschosse dienen als Parkgarage für 250 Autos sowie als Fahrradgarage für die Mieter. Das Objekt verfügt über vier Personenaufzüge sowie einen Lastenaufzug, der alle Geschosse einschließlich des Anlieferungsbereichs verbindet.

Zum Zeitplan des Immobilieninvestments führt der Verkaufsprospekt aus: „Mit den Bauarbeiten der Immobilie wurde im Juli 2019 mit den Vorbereitungen für die Fundamente und dem Bodenaushub begonnen. Nach Maßgabe der Bauzeitplanung soll die Fertigstellung der Immobilie bis zum Ende des zweiten Quartals 2021 abgeschlossen sein. Der individuell mit den Mietern vereinbarte Ausbau der angemieteten Flächen und somit die Bezugsfertigkeit der Mietflächen soll spätestens im Juli 2021 hergestellt sein. Mit den Vermietungsaktivitäten hinsichtlich der Immobilie soll Mitte des Jahres 2020 begonnen werden. Da die Aufteilung der Labor- und Büroflächen flexibel ausgestaltet werden kann, ist vorgesehen, dass diese an verschiedene Mieter mit unterschiedlich großen Mietflächen vermietet werden, um eine diversifizierte Mieterstruktur zu erreichen.“ Der DF Investment Fund 15 engagiert sich darüber hinaus als Co-Investor der Club Deal Gentle Giant SCS, die mittelbar in Grundstücke investiert, die an die eben beschriebene Immobilie angrenzen und in der Earle Street bzw. Windsor Street in Somerville liegen.

Die Verantwortung für den Inhalt des Verkaufsprospekts trägt die Deutsche Finance Investment GmbH, deren Geschäftsführung sich Stefanie Watzl und Christoph Falk teilen. Das Unternehmen ist eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zugelassene und beaufsichtigte Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) sowie eine hundertprozentige Tochter der Deutsche Finance Group. Als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft darf die Deutsche Finance Investment GmbH geschlossene inländische Publikums- und Spezial-AIF verwalten. Durch die Zulassung zur Finanzportfolioverwaltung gemäß KAGB kann sie überdies individuelle Vermögensverwaltungsmandate von institutionellen Investoren übernehmen. Die Münchner Finanzdienstleister ermöglichen es Privatanlegern, mithilfe diversifizierter Investitionsstrategien so strukturiert wie große institutionelle Investoren – etwa Pensionskassen, Industrieunternehmen, Staatsfonds und Universitäten – auf den internationalen Kapitalmärkten zu investieren. Wie die verwaltete Vermögenssumme von 6,3 Milliarden Euro zeigt, stößt das auf erhebliche Resonanz.

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