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Investmenthaus bietet Privatanlegern über Club-Deals Zugang zu Prime-Investments

Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller wirbt für den institutionellen Club-Deal Chicago

Samstag, 18 Juli 2020 23:45
Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller wirbt für den institutionellen Club-Deal Chicago Quelle: DF Deutsche Finance

München – Durch die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre, die traditionelle Anlageformate sprichwörtlich entwertet, hat sich das Investitionsverhalten von Family Offices, vermögenden Privatpersonen und institutionellen Investoren nachhaltig verändert. Um überhaupt noch Renditen zu erzielen, richten sie ihre Blicke immer stärker auf Sachwerte-Investments wie Immobilien. Auch deshalb nimmt die Zahl der sogenannten Club-Deals zu, bei denen institutionelle Investoren partnerschaftlich ein bestimmtes Projekt realisieren. Club-Deal-Strukturen erlauben eine Verteilung des Risikos auf mehrere Investoren, die gleichzeitig relativ große Möglichkeiten der Einflussnahme haben. Bei einem Club-Deal kooperieren mehrere Investoren, die zusammen ein zeitlich befristetes Projekt umsetzen und dabei auf externe „Arrangeure“ verzichten. Die Parteien vereinbaren alle investitionsrelevanten Details und treffen die wichtigen Entscheidungen gemeinsam. Bei einem Club-Deal handelt es sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Beteiligten aktiv mitwirken. Damit unterscheiden sich Club-Deals ganz wesentlich von Immobilienfondsprodukten, die von einem Fondsmanager verwaltet werden und bei denen die Anleger nur eine passive Rolle spielen.

Die vielen Vorteile von Club-Deals hat auch die Deutsche Finance Group (DF) für sich und ihre Kunden entdeckt. Der in München beheimatete Finanzkonzern hat sich auf institutionelle Private Market Investments in den Sparten Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur spezialisiert und unterhält Niederlassungen in Denver, London, Zürich und Luxemburg. Die Assets under Management der Unternehmensgruppe betragen derzeit 6,3 Milliarden Euro. Kernkompetenzen im Asset Management sind nach eigenen Angaben „die Strukturierung von Investments über institutionelle Mandate, Club-Deals und Fondsstrategien“. Vorstandschef Thomas Oliver Müller hat das Ziel, möglichst vielen Privatanlegern über Club-Deals einen Einstieg in „Prime-Investments“ zu ermöglichen. In deren Mittelpunkt stehen internationale Immobilien in Top-Lagen mit großem Ertragspotenzial. Müller betont: „Bei den Prime-Investments geht es um die kurz- bis mittelfristige Realisierung einer renditestarken Immobilie mit klarer Fokussierung, in der Regel über einen institutionellen Club-Deal.“

Anfang Juli gab die Deutsche Finance Group bekannt, dass sich Anleger fortan mit dem institutionellen Club-Deal „Chicago“ an einer 45-stöckigen Büroimmobilie in attraktivster Lage des Geschäftszentrums von Chicago beteiligen können. Die Immobilie „333 South Wabash“ – von den Ortsansässigen auch „Big Red“ genannt – wurde 1972 errichtet und bietet eine Mietfläche von rund 112.000 Quadratmetern. In den letzten zwei Jahren erfuhr sie durch eine grundlegende Renovierung die Aufwertung zu einer Class-A-Büroimmobilie. Das Budget für diese Repositionierung wurde komplett vom Verkäufer getragen und lag bei rund 180 Millionen US-Dollar. Die runderneuerte Immobilie ist momentan zu 88 Prozent vermietet und punktet mit einer durchschnittlichen Restmietlaufzeit von 14 Jahren. Die beiden Hauptmieter Northern Trust und Chicago Housing Authority machen zusammen rund 70 Prozent der Mieteinnahmen aus und verfügen über eine sehr gute Bonität. Wegen der Multi-Tenant-Mieterstruktur gilt der „Chicago-Fonds“ der Deutsche Finance Group als risikogemischt im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB).

Dem trägt die Ratingagentur Scope Rechnung und hat den alternativen Investmentfonds „DF Deutsche Finance Investment Fund 16 – Club Deal Chicago“ mit einem Rating von a (AIF) versehen. Für diese Top-Bewertung ist vor allem die tadellose Solvenz der Hauptmieter, die Einnahmesicherheit aufgrund der sehr langen Mietvertragslaufzeiten sowie die hohe Strukturierungs- und Transaktionskompetenz der Deutsche Finance Group ausschlaggebend. Die Anlagebewerter sprechen von einer Break-Even-Wahrscheinlichkeit von 99,3 Prozent, einer Verlustmöglichkeit von 0,7 Prozent und einem Value-at-Risk von 0,0 Prozent. Konkret heißt das für die Risikoquantifizierung: Ein Verlust wird in 99 Prozent aller Simulationen nicht erreicht.

Die Scope Analysis GmbH, die Ratings zum Risiko-Rendite-Profil von Investmentfonds und Bewertungen von Asset Managern veröffentlicht, schreibt zum geschlossenen alternativen Investmentfonds: „Auf Ebene des Publikums-AIF wird das Investitionsvolumen von 52,5 Millionen US-Dollar komplett durch Eigenkapital finanziert. Hierbei beträgt die Mindestanlage 25.000 US-Dollar. Der AIF erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an einer Beteiligungsgesellschaft, welche wiederum mittelbar die Objektgesellschaft erwirbt. Der Co-Investor auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft stammt ebenfalls aus dem Investorenkreis der Deutsche Finance. Die Objektgesellschaft hält die Immobilie und finanziert den Erwerb dieser zusätzlich mit Fremdkapital.“

Deutsche-Finance-CEO Thomas Oliver Müller wird gerne hören, was die Ratingagentur zu den Renditechancen des institutionellen Club-Deals „Chicago“ zu sagen hat: „Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 4,51 Prozent p.a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,77 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine gute risikoadjustierte Rendite erwarten.“ Theo Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH, kann zufrieden resümieren: „Mit dem institutionellen Club-Deal ‚Chicago‘ erhalten Privatanleger Zugang zu einem langfristig vermieteten Prime-Investment mit hohem laufenden Cash-Flow und interessantem Wertsteigerungspotenzial.“

Um das unternehmenseigene Netzwerk in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur auszubauen und neue Investitionsstrategien zu entwickeln, hat der Münchner Finanzdienstleister unlängst eine eigene Projektentwicklungs- und Managementgesellschaft gegründet. Die Deutsche Finance Development GmbH fokussiert sich auf Gewerbe- und Wohnobjekte im deutschen Immobilienmarkt. Damit soll die eigene Investment-Plattform gestärkt und das Angebot von lukrativen Direkt-Investments, Club-Deals und Joint Ventures erweitert werden. Mit dem Bestehenden gibt sich Anlageprofi Müller nicht zufrieden. Er will mehr.

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