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Der Klimabotschafter

MEP Werke GmbH: Konstantin Strasser holt sich PI Solar mit 19,5 Millionen Euro an Bord

Mittwoch, 13 Februar 2019 01:25
Konstantin Strasser ist der Kopf der MEP Werke GmbH Konstantin Strasser ist der Kopf der MEP Werke GmbH Quelle: SAAR DEPESCHE

München – Konstantin Strasser gelingt für dessen MEP Werke GmbH aus München ein neuer Coup: Die niederösterreichische PI Solar GmbH hat sich mit 19,5 Millionen Euro an der MEP Werke GmbH des deutschen Photovoltaik-Unternehmers beteiligt. Konstantin Strasser gilt als Solar-Unternehmer im deutschen Markt schlechthin. Damit sei die anvisierte Kapitalerhöhung mit einem Partner aus Österreich erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die MEP-Unternehmenszentrale in München mit.

Die PI Solar GmbH ist ein institutioneller Energie-Investor mit Sitz in Klosterneuburg und wird von Dr. Wolfgang Putschek verwaltet. Der versierte Finanzfachmann ist auch Geschäftsführer sowie Gesellschafter der Wiener Swimsol GmbH und leitet die 6K Holding GmbH, die ebenfalls in Wien ansässig ist. Als Lead Arranger der deutsch-österreichischen Transaktion traten die MEP-Muttergesellschaft STRASSER CAPITAL und Pressburg Partners auf.

Der MEP-Gründer und -Geschäftsführer Konstantin Strasser erklärte zur Kooperation mit PI Solar: „Wir freuen uns sehr, dass ein renommiertes Investment-Unternehmen signifikant Eigenkapital in die MEP Werke GmbH eingebracht hat. Insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderungen, denen wir uns im vergangenen Jahr stellen mussten, bestätigt uns dies das anhaltende Vertrauen der Investoren, die an uns und den Erfolg unseres Geschäftsmodells glauben.“

Die Kapitalerhöhung wird in einem wirtschaftlich guten Umfeld mit großen Wachstumsperspektiven getätigt. Experten rechnen in Deutschland allein in den nächsten zwei Jahren mit einem zusätzlichen Umsatzpotenzial in Milliardenhöhe bei Solaranlagen. Grund dafür ist unter anderem das Energiesammelgesetz, mit dem die Sonderausschreibungen für große Photovoltaikanlagen ab 750 Kilowatt bis 2021 festgeschrieben worden sind. Nach Einschätzung des Hauptgeschäftsführers des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, könnte dies der Branche ein Umsatzplus von bis zu 4,5 Milliarden Euro bescheren. „Deutschland bietet zuverlässige Rahmenbedingungen für Investoren und einen attraktiven Ausblick“, so Körnig.

Das hat auch die PI Solar GmbH erkannt, die in das laut „Focus“ und „Statista“ am schnellsten wachsende Energie-Unternehmen Deutschlands investieren. Die MEP Werke bieten Photovoltaikanlagen für Privathaushalte zum Kauf oder zur Miete an. Neben der bereits im letzten Jahr erfolgten Erweiterung des Angebots um einen Stromspeicher mit intelligentem Strommanagement inklusive umfangreicher Serviceleistungen sind nach Unternehmensangaben für 2019 weitere Produkteinführungen und -erweiterungen geplant.

Neben PI Solar sind bei der MEP Werke GmbH international bekannte institutionelle Investoren wie NN Investment Partners (ehemals Delta Lloyd Asset Management) mit 30 Millionen Euro oder die NIBC Bank Deutschland AG mit ursprünglich 35 Millionen Euro an Bord.

Für MEP-Chef Konstantin Strasser ist Photovoltaik allerdings nicht nur ein Geschäftsfeld, er versteht sich auch als „Klimabotschafter“, der andere überzeugen will, den Weg der Nachhaltigkeit einzuschlagen. „Der Klimawandel hat Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Milliarden Menschen, auch in Europa. Jeder Einzelne ist verpflichtet, die CO2-Einsparungen voranzutreiben, um der globalen Erwärmung entgegenzuwirken“, so das Credo des erfolgreichen Solar-Unternehmers. Die MEP Werke GmbH stehen somit sehr stabil finanziert im Markt.

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