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Käufer von Photovoltaikanlagen nehmen auch gleich einen Solarspeicher

MEP Werke: Konstantin Strasser bietet Hausdach-Solaranlagen mit langlebiger Speichertechnik

Dienstag, 04 Juni 2019 20:51

München – Im Mai 2017 titelte „Focus Online“: „Solarstrom vom eigenen Dach bringt mehr Rendite als Festgeld.“ Die Rede war von fast acht Prozent Rendite, falls der Hausbesitzer mit Dach-Solaranlage einen Teil des Sonnenstroms selbst verbraucht. Autor Michael Forst wies darauf hin, dass die produzierte Kilowattstunde Strom aus einer modernen Solaranlage den Hausbesitzer je nach Ausrichtung der Dachfläche und Komplexität der Befestigung zwischen 11 und 13 Cent koste. Damit sei Solarstrom vom eigenen Hausdach nur noch halb so teuer wie der Versorger-Strom aus der Steckdose. Entscheidend für die Kostenbelastung sei, wie viel eigenen Solarstrom die Hausbewohner selbst nutzen könnten.

Der „Focus“-Journalist präsentierte eine auf dem Eigenstromverbrauch basierende Musterrechnung. „Demnach kann ein Vier-Personen-Haushalt im Großraum München mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden (kWh) und einer Maximalleistung der Solaranlage von vier Kilowatt/peak (kWp) im ersten Jahr bereits fast 500 Euro sparen – vorausgesetzt, 38 Prozent seines Strombedarfs werden von der eigenen Solaranlage gedeckt.“ Dass dieser Wert realistisch ist, bestätigte seinerzeit auch Simon-Boris Estermann vom Fachverband Energie- und Gebäudetechnik (FEG). „Über 20 Jahre verteilt und unter der Annahme stetig steigender Strompreise ist so insgesamt eine Ersparnis von mehr als 10.000 Euro möglich, was das Haushaltsbudget deutlich entlastet und die Anschaffungskosten mehr als ausgleicht“, stellte „Focus Online“ 2017 fest. Die Musterrechnung zeige, dass sich eine moderne Photovoltaikanlage schon nach neun Jahren amortisiere. „Die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital beträgt 7,9 Prozent und liegt damit deutlich höher als bei aktuellen Festgeld-Angeboten. Die Rendite ist umso höher, je kleiner die Anlage ausfällt.“ Als goldene Regel gilt: je größer der Anteil des Eigenverbrauchs ist, desto höher fällt die Rendite aus.

Um den renditefördernden Eigenverbrauch zu erhöhen, brauchen Solaranlagen eine moderne Speichertechnik. Bei den neuesten Solarstromanlagen gehört die Kombination mit Batteriespeichern schon zum Standard, um die selbst erzeugte Solarenergie 24 Stunden nutzen zu können. Da die Kosten von Solarspeichern in den letzten Jahren massiv gesunken sind, entscheiden sich bereits mehr als 50 Prozent der Käufer von Photovoltaikanlagen auch gleich für einen Batteriespeicher.

Dieser Marktentwicklung trägt auch die MEP Werke GmbH Rechnung. Das Öko-Unternehmen aus München hat sich unter dem Markennamen „Switch Solar“ auf die Vermietung und den Verkauf leistungsstarker Photovoltaikanlagen spezialisiert. MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile mehr als 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nun, nicht nur weiter zu wachsen, sondern auch unser Angebot um weitere Produkte im Bereich Energie und Haushalt zu ergänzen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot machen für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Inzwischen haben My Energy Partner (MEP) auch langlebige Stromspeicher mit einem 20-jährigen Servicepaket für ein „intelligentes Strommanagement“ im Angebot. Strasser betont: „Die Nachfrage nach Speichern ist enorm. Dennoch haben wir lange gewartet, weil uns wichtig ist, dass sich das Ganze für den Kunden auch wirklich rechnet.“ Wer sich als Hausbesitzer für eine Dach-Solaranlage entscheidet, tut das aus Umweltbewusstsein, aber auch, um Kosten zu sparen und unabhängiger von den großen Stromanbietern zu werden. Um allen diesen Kundenerwartungen gerecht zu werden, bieten die MEP Werke seit Kurzem ein innovatives Hybridsystem an, das aus einer Wechselrichter- und einer Speichereinheit besteht. Damit kann die Sonnenenergie hochgradig effizient genutzt werden. Mit einem solchen Stromnutzungskonzept fließt die grüne Energie vom Hausdach genau dorthin, wo sie gerade gebraucht wird. Der überschüssige Strom wird in den eigenen Speicher statt schlecht bezahlt ins öffentliche Stromnetz geleitet und steht deshalb für den späteren Eigenverbrauch zur Verfügung.

Zu dem innovativen Hybridsystem von MEP gehört eine Monitoring-App, die alle Energiebewegungen sichtbar macht und Störungen in Echtzeit meldet. So kann selbst ein Stromausfall den Haushalt nicht mehr lahmlegen. Innerhalb von Sekunden wird nämlich über eine Back-up Steckdose die Energie aus dem Speicher bereitgestellt, um beispielsweise Kühlgeräte zu versorgen. Mithilfe der Monitoring-App für Android und iOS behält der Kunde alle Energieflüsse im Blick, damit mögliche Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden können. Außerdem bereitet die App sämtliche Daten zu Einspeisung, Speicherung und Verbrauch in übersichtlichen Grafiken auf und errechnet Tag für Tag die Eigenverbrauchsquote. Wie „Focus Online“ überzeugend darstellte, hängt von ihr ab, wie geldsparend eine Photovoltaikanlage ist. Auch das Magazin „Greenhome“ würdigte in seiner Ausgabe Mai-Juni 2019 die Solaranlagen-Kompetenz der MEP Werke und hob die Vorteile der Monitoring-App hervor, die visualisiert, wie viel Strom produziert, verbraucht, gespeichert und ins Netz eingespeist wird.

„Seit 2013 sind die Kosten für die Batteriespeicher um mehr als 50 Prozent gesunken. Das trägt dazu bei, die Energiewende bezahlbarer zu machen“, erklärte im letzten Jahr Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Der 44-Jährige nannte als weiteren Vorteil von Solarspeichern, dass sie „die Flexibilitätsoptionen für ein intelligentes Lastmanagement“ erweitern. „Flexible Lösungen wie diese tragen dazu bei, die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland auch künftig zu gewährleisten.“

Für den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) steht die Solarspeichertechnik inzwischen auf der Schwelle zum Massenmarkt. Der BSW spricht davon, dass die „wachsende Beliebtheit von Photovoltaik und Speichern“ Hand in Hand gehe, und er rechnet fest mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Heim- und Gewerbespeichern. Laut eigenen Berechnungen sind die Preise für schlüsselfertig installierte Solarstromspeicher in den letzten fünf Jahren sogar um rund 60 Prozent gesunken. Mittlerweile sind davon in Deutschland laut BSW rund 120.000 in Betrieb. Allein 2018 sollen 35.000 bis 40.000 neue Speicher hinzugekommen sein. Für 2019 wird mit noch größeren Zuwachsraten gerechnet. Die MEP Werke GmbH scheint mit ihrem „Rundum-sorglos-Paket“ für Solarspeicher entschlossen, sich ein größeres Stück vom Wachstumskuchen abzuschneiden.

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Juni 2019 21:01
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