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Kryptowährungen, Mining und Blockchain-Technologie

Michael Thomale von Nexus Global setzt auf weiter steigenden Bitcoin-Kurs

Samstag, 13 Februar 2021 09:09
Der Kryptogeld-Experte Michael Thomale von Nexus Global Der Kryptogeld-Experte Michael Thomale von Nexus Global Quelle: Michael Thomale

London – Für den Kryptogeld-Experten und Bitcoin-Promoter Michael Thomale jagt derzeit eine gute Meldung die nächste. Der Leipziger, der sich seit Jahren mit Kryptowährungen, Mining und der Blockchain-Technologie beschäftigt und so zu einem der führenden Köpfe der Nexus Global Factoring Ltd. geworden ist, sieht seine Erwartungen in die älteste und bekannteste Cyber-Devise vollauf bestätigt. Nach einem zwischenzeitlichen Rekordhoch von rund 43.000 US-Dollar stieg der Bitcoin-Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp nach einem satten Plus weiter auf fast 45.000 Euro. Antreiber dieses Kursfeuerwerks ist kein Geringerer als der milliardenschwere Krypto-Fan Elon Musk. Der Chef des US-amerikanischen Elektroautobauers Tesla kündigte die Unternehmensöffnung für digitale Währungen an, um beim Cash-Management flexibler zu werden. Schon im Januar dieses Jahres hat Tesla Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar erworben, wie das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC mittteilte. Die Investition solle „mehr Flexibilität bei der weiteren Diversifizierung und Maximierung der Rendite unserer Barmittel bieten, die nicht zur Aufrechterhaltung einer angemessenen operativen Liquidität erforderlich sind“, hieß es zur Begründung seitens des E-Autobauers. Der kündigte darüber hinaus an, „dass wir in naher Zukunft Bitcoin als Zahlungsmittel für unsere Produkte akzeptieren werden“. Damit wäre Tesla der erste Autohersteller überhaupt, der Bitcoins als Zahlungsmittel für seine Produkte akzeptiert. Der Kurs der Digitalwährung stieg nach Bekanntwerden der 1,5-Milliarden-Dollar-Großinvestition und der baldigen Akzeptanz des Bitcoin-Zahlungsverkehrs auf rund 45.000 Dollar.

In seinem eigenen Internet-Blog zu „Bockchain-News“ berichtet Michael Thomale seit Langem über die Kursentwicklung des Bitcoin und hat den aktuellen Kurssprung wenn auch nicht in dieser atemberaubenden Höhe, so doch der Sache nach klar vorhergesagt. „Die Nachfrage nach Kryptowährungen wie Bitcoin steigt stetig an, und Kryptowährungen erfreuen sich vor allem in Krisenzeiten großer Beliebtheit“, schrieb er unter Bezugnahme auf das letztjährige Bitcoin-Halving. „Das digitale Gold Bitcoin hat seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht, und im Bereich der Blockchain-Technologie tut sich sehr viel.“

Elon Musk hat bereits in der Vergangenheit mehrfach Kryptowährungen wie den Bitcoin gehypt, was manche Kritiker fragen lässt, wie ernst die Klimaschutz-Bekenntnisse des Multi-Unternehmers zu nehmen sind. Das Schürfen von Digitalwährungen samt Transaktionen ist nämlich mit einem großen Energiebedarf verbunden, der wohl kaum nur aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Das scheint für den Tesla-Chef in den Hintergrund zu treten, wenn er an die Gewinnchancen mit intelligenten Kryptogeld-Investitionen denkt.

Für genau die wirbt auch Thomale in seiner Eigenschaft als CMO der Nexus Global Factoring Ltd., die ihre Hauptbüros in London und Salzburg und weitere Dependancen in Stuttgart, Johannesburg, Hanoi und Manila hat. Das innovative Start-up vermittelt Anlegern alles Wissenswerte über Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie. Dabei setzt man auf das Multi-Level-Marketing (MLM), das auch als Network-Marketing bezeichnet wird. Nexus Global betreibt eine kryptobasierte Affiliate-Plattform, auf der Anleger in unterschiedliche Assets investieren können. Alle Produkte sind digitalisiert und werden auf Krypto-Basis abgewickelt. Sowohl Investoren als auch Verbraucher können sich im Affiliate-Partnerprogramm anmelden und dann zusätzliches Geld verdienen. Dazu heißt es unternehmensseitig: „Bei Nexus Global möchten wir jedem die Möglichkeit geben, sich am durchschnittlichen Einkommen seines Heimatlandes zu beteiligen. Die Provision aus dem Direktverkaufsbonus ist nicht begrenzt. Sie können unbegrenzt Geld verdienen und werden mit unserem Paket bis zu 30 Tage lang kostenlos bezahlt. Nexus Global öffnet seinen Kunden und verbundenen Unternehmen die Türen zu vielen Milliarden-Dollar-Märkten.“ Nach eigenen Angaben erfolgte der operative Start von Nexus Global im Mai 2018, wodurch die Infrastruktur für eine weltweite Expansion im Jahr 2019 geschaffen wurde. Heute zählt man angeblich 128.000 Partner in Europa und Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Kursexplosion des Bitcoin ist natürlich auch für Nexus Global mit seiner Multi-Affiliate-Plattform ein absoluter Wachstumstreiber. Deshalb saugen die Londoner Krypto-Dienstleister die Nachrichten der letzten Tage wie ein Schwamm auf.

So will MasterCard im Laufe dieses Jahres Krypto-Zahlungen akzeptieren. Der Finanzdienstleister mit Sitz in New York teilte jüngst mit, dass man noch in diesem Jahr die Krypto-Integration durchführe. Ungenannt blieb, welche der zahlreichen Kryptowährungen von Anfang an einbezogen werden. Nach Medienberichten will Miamis Bürgermeister Francis Suarez den Bitcoin in seiner Stadt schnellstmöglich zum Zahlungsmittel machen und dem Dollar gleichstellen. Geht es nach ihm, sollen die städtischen Bediensteten künftig frei wählen können, ob sie ihren Lohn ganz oder teilweise in der Kryptowährung erhalten. Das Stadtoberhaupt will es auch ermöglichen, dass die Bürger Verwaltungsgebühren und lokale Steuern in Bitcoin begleichen. Zudem schwebt Suarez vor, Teile des Gemeindevermögens in Bitcoin zu investieren.

Angefacht wird der Krypto-Boom überdies durch die Geldschwemme der Zentralbanken wichtiger Industriestaaten. Die Nullzinsen, die von der Europäischen Zentralbank seit vielen Jahren zur Euro-Rettung verordnet werden, entwerten klassische Anlageprodukte und treiben Anleger in den Krypto-Markt. Michael Thomale weist darauf hin, dass die Notenbanken in der Corona-Krise ihre ohnehin schon lockere Geldpolitik noch großzügiger gestalten und die Regierungen Firmen und Verbraucher mit teuren Corona-Hilfen unterstützen. Das lasse die staatliche Schuldenlast weiter steigen und könne zu höherer Inflation führen, so der Krypto-Netzwerker. Immer mehr verunsicherte Anleger interessierten sich deshalb für alternative Anlagen wie Digitalwährungen.

Die Fülle dieser Meldungen hat die Kursrallye des Bitcoin nochmals befeuert. Am 12. Februar sprang die bekannteste Cyber-Währung auf ein Sensationshoch von über 48.700 US-Dollar und dürfte bald die magische Marke von 50.000 Dollar knacken. Die nach Bitcoin zweitgrößte Digitalwährung Ethereum bewegte sich Richtung der 2000-Dollar-Marke. Das Marktvolumen aller Internetdevisen – es sollen fast 8.400 sein – beträgt inzwischen rund 1,4 Billionen Dollar.

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