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Beteiligungen an Top-Immobilie „Big Red“

Thomas Oliver Müller platziert erfolgreich den Deutsche Finance Investment Fund 16 – Club-Deal Chicago

Freitag, 11 Dezember 2020 21:55
Thomas Oliver Müller platziert erfolgreich den Deutsche Finance Investment Fund 16 – Club-Deal Chicago Quelle: DF Deutsche Finance Group

München – Chicago ist mit seinen 2,7 Millionen Einwohnern nach New York und Los Angeles die drittgrößte Stadt der USA und liegt am Südzipfel des Lake Michigan im Bundesstaat Illinois. ImBallungsgebiet Chicago leben 8,7 und in der Metropolregion 9,7 Millionen Menschen. Die Handelsmetropole gilt als Geburtsstadt der modernen Architektur. 1871 wütete dort ein großes Feuer, das die Stadt größtenteils zerstörte. Beim Wiederaufbau setzte man auf eine neuartige Hochhausarchitektur aus feuergeschützten Stahlskelettbauten, die schon bald das Stadtbild prägten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Chicago-typische Hochhausstil weiterentwickelt und schuf endgültig eine Wolkenkratzer-Aura, die es spielend mit Manhattan aufnehmen kann. Die Stadt liegt am 58 Quadratkilometer großen Michigansee und bietet mit vielen Strandabschnitten reichlich Platz für die Erholung. Zudem fließt der Chicago River mitten durch die Stadt und wird von zahlreichen beweglichen Brücken überspannt. Bootstouren bieten Touristen einen tollen Blick auf die beeindruckende Architektur eines der stärksten Wirtschaftszentren der USA. Als ein „Must-see“ gilt die Aussichtsplattform des sogenannten 360 Chicago Observation Deck mit schräger Glasplattform in 300 Metern Höhe. Die Aussichtsetage des John Hancock Centers bietet einen atemverschlagenden Rundumblick über die Skyline.

Zu den bekanntesten Gebäuden Chicagos gehört das frühere CNA Center, das mit 45 Stockwerken und einer Höhe von 183 Metern zwischen 1970 und 1972 errichtet wurde. Sein roter Anstrich brachte dem Hochhaus den Spitznamen „Big Red“ (großer Roter) ein und hebt die funktionale Büroimmobilie aus der Skyline hervor. Eine besondere Attraktion ist die technische Möglichkeit, die Fenster des Office Towers zu wichtigen Anlässen speziell zu illuminieren. Die Top-Immobilie mit der Adresse 333 South Wabash Avenue wurde im August 2020 von der Deutsche Finance Group übernommen und in ein institutionelles Mandat überführt. An dem Club-Deal ist neben dem alternativen Investmentfonds „Deutsche Finance Investment Fund 16“ auch die Bayerische Versorgungskammer beteiligt. Die BVK ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung des Freistaates Bayern und die mit Abstand größte Pensions- und Versorgungseinrichtung Deutschlands. Sie verwaltet rund 82 Milliarden Euro für diverse Berufsgruppen und hat in den letzten Jahren bereits mehrere institutionelle Club-Deals mit der Deutsche Finance realisiert.

Für die Übernahmeentscheidung der Münchner Investmentgesellschaft mit Dependancen in London, Denver, Luxemburg, Zürich und Madrid waren mehrere Gründe ausschlaggebend. So garantiert der Office Tower in bester Lage des Chicagoer Finanzdistrikts einen stabilen Cashflow, der auf langfristigen Mietverträgen mit erstklassigen Mietern fußt. Die Mietverträge enthalten eine jährliche Mietsteigerungsvereinbarung, mehr als 75 Prozent der vermieteten Flächen entfallen auf Mieter mit bester Bonität, und die derzeitige Vermietungsquote liegt bei 88 Prozent. Zwei voneinander unabhängige Gutachten haben der Deutsche Finance bestätigt, dass der aktuelle Wert des Towers deutlich über dem Ankaufsaufpreis liegt.

Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Unternehmensgruppe hat sich darauf spezialisiert, Investoren Zugang zu institutionellen Märkten in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur zu verschaffen. Im Oktober 2020 lag die Summe des verwalteten Vermögens bei rund 7,6 Milliarden Euro. Damit konnten die Assets under Management im Laufe dieses Jahres um 1,7 Milliarden Euro erhöht werden. Wachstumstreiber sind nach Unternehmensangaben in erster Linie institutionelle Club-Deals in den USA. Dort wurden im Rahmen von institutionellen Mandaten mit der Transamerica Pyramid in San Francisco und dem „Big Red“-Tower in Chicago zwei besondere Prime-Investments akquiriert.Müller setzt gezielt auf Prime-Investments in Form institutioneller Club-Deals und begründet diese Investitionsstrategie so: „Bei einem Club-Deal kooperieren in der Regel mehrere institutionelle Investoren als Partner, um ein befristetes Projekt gemeinsam erfolgreich zu realisieren. Alle Details werden dabei zwischen den beteiligten Investoren vereinbart, und alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment, bei dem die Investoren aktiv mitwirken.“ Die Club-Deals hätten den Vorzug, privates und institutionelles Kapital für Immobilienentwicklungen zu bündeln und seien als Co-Investments eine echte Innovation im Markt der Sachwertanlagen.

Mit dem Prime-Investment „Chicago Office Tower“ präsentiert der deutsche Finanzdienstleister einen solchen institutionellen Club-Deal. Der Deutsche Finance Investment Fund 16 ermöglicht Privatanlegern erstmals eine Beteiligung an der berühmten Büroimmobilie „Big Red“. Die Privatanleger-Tranche ist auf 50 Millionen US-Dollar Eigenkapital begrenzt, die Kapitalbindung beträgt acht Jahre und bei einer Mindestzeichnung von 25.000 US-Dollar winkt eine laufende jährliche Ausschüttung in Höhe von fünf Prozent. Nähere Informationen bietet der Werbeprospekt der Deutsche Finance Investment GmbH, die eine durch die BaFin zugelassene und beaufsichtigte Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Zulassung zur Finanzportfolio-Verwaltung ist. Die Mindestbeteiligung beim Fonds 16 liegt bei 25.000 US-Dollar – höhere Beträge müssen durch 1.000 Dollar ohne Rest teilbar sein –, und der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu fünf Prozent der gezeichneten Kommanditeinlage. Beitreten kann man dem Fonds bis zum 31. Dezember 2020, wobei die geschäftsführende Kommanditistin berechtigt ist, die Beitrittsphase bis zum 30. Juni 2021 zu verlängern.Die Laufzeit endet zum 31. Dezember 2028; per Gesellschafterbeschluss kann die Laufzeit aber bis zu zwei Jahre verlängert werden. Eine ordentliche Kündigung der Beteiligung an dem Investmentfonds ist während der Laufzeit ausgeschlossen, eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund hingegen möglich.

Zum prognostizierten Gesamtmittelrückfluss teilt die Deutsche Finance Investment GmbH mit: „Die verfügbare Liquidität des Investmentfonds, die nicht für Investitionen verwendet wird bzw. als Liquiditätsreserve vorgesehen ist, soll an die Anleger ausgeschüttet werden. Auszahlungen an die Anleger sollen in Höhe von fünf Prozent p.a. ab dem Jahr 2021 bis zum Jahr 2028 bezogen auf die jeweils eingezahlte Kommanditeinlage (ohne Ausgabeaufschlag) jeweils zu Beginn des folgenden Geschäftsjahres erfolgen.“ Die Höhe der in US-Dollar erfolgenden Auszahlungen könne variieren. „Im Falle einer negativen bzw. positiven Abweichung der im Basisszenario angenommenen Erträge aus der Veräußerung des Anlageobjekts in Höhe von 10 Prozent ergibt sich ein prognostizierter Gesamtmittelrückfluss von 159 Prozent bzw. 198 Prozent der Einlage (ohne Ausgabeaufschlag) vor Steuern.“

Der Investment Fund 16 mit seinem prospektierten Volumen von 50 Millionen US-Dollar konnte bereits innerhalb weniger Wochen mit rund 41 Millionen Dollar mehr als 80 Prozent des verfügbaren Eigenkapitals für den Club-Deal platzieren, teilte die Deutsche Finance Group im Oktober 2020 mit. Die Ratingagentur Scope bewertete den alternativen Investmentfonds „Club-Deal Chicago“ außerordentlich gut. Entscheidend dafür ist die gute Bonität der Hauptmieter, die Einnahmesicherheit aufgrund der sehr langen Mietvertragslaufzeiten und die hohe Strukturierungs- und Transaktionskompetenz des deutschen Investmenthauses.

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